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Psychotherapie 2.0 Berg am Laim

Psychotherapie 2.0

Psychotherapeutische Begleitung / Coaching & Persönlichkeitsentwicklung für Selbstzahler

Psychotherapie 2.0 biete ich als Heilpraktikerin für Psychotherapie an. „2.0“ wird unter anderem so interpretiert: „2.0 bietet eine einzigartige Umgebung zur Kommunikation und Zusammenarbeit“. Und genau da setzen wir an. Wir treffen uns in einer passenden Umgebung und suchen gemeinsam einen stimmigen, gangbaren, neuen Weg für anstehende Probleme. Da auch die Psychotherapie nicht stehen bleibt, sich ständig weiterentwickelt nutzen wir auch neue Tools. Noch werden nicht alle neuen Methoden von den Krankenkassen gezahlt. Doch als Selbstzahler haben Sie die Chance frei zu entscheiden zu wem Sie gehen und ob auch neue Methoden angewandt werden dürfen. Die Kombination aus neuen und herkömmlichen Therapiemethoden haben sich bewährt und kommen bei mir zum Einsatz.

Zu 2.0 steht auch geschrieben: „Durch einfache Programmiertechniken und Werkzeuge wird es auch für Nicht-Experten möglich, als Entwickler zu agieren“. Dies entspricht auch der Therapie, denn durch einfache in der Therapie oder im Life Coaching vermittelte Techniken, lernen Sie sich selbst zu helfen. Kommen Sie vorbei, rufen Sie an wir werden gemeinsam eine passende Version finden und integrieren. 

Täglich etwas Neues:

Fantasie und Wissen sind Verbündete
Allgemein 26. Juni 2026
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Fantasie und Wissen sind Verbündete

Fantasie und Wissen sind Verbündete. Sie ergänzen sich gegenseitig, statt Gegensätze zu sein. Unser Wissen liefert uns das Material. Je mehr wir über die Welt wissen, desto mehr...

Fantasie und Wissen sind Verbündete. Sie ergänzen sich gegenseitig, statt Gegensätze zu sein. Unser Wissen liefert uns das Material. Je mehr wir über die Welt wissen, desto mehr Bausteine haben wir für neue Ideen. Ein Schriftsteller, Erfinder oder Wissenschaftler kann aus vorhandenem Wissen neue Kombinationen schaffen. Unsere Fantasie verbindet unser Wissen auf neue Weise. Wissen allein beschreibt oft, was Sache ist. Fantasie fragt: Was wäre, wenn? Dadurch entstehen in uns neue Geschichten, Erfindungen, Theorien und Lösungen. Viele unserer wissenschaftlichen Entdeckungen begannen mit unserer Vorstellungskraft, die über das damals Bekannte hinausging. Unsere Fantasie entwirft Möglichkeiten, unser Wissen prüft sie. Unsere Fantasie kann unser Wissen erweitern. Wer von uns, sich etwas vorstellen kann, das noch nicht existiert, sucht oft nach Wegen, es auch Wirklichkeit werden zu lassen. So entstehen neue Erkenntnisse in uns. Ein gutes und sehr bekanntes Beispiel ist Albert Einstein, oft zitiert und überall zu sehen. Er betonte die Bedeutung von seinen Gedankenexperimenten – also seiner Vorstellungskraft – für wissenschaftliche Erkenntnisse. Seine Fantasie half ihm, Fragen zu entwickeln, die später durch Mathematik und Beobachtung untersucht wurden. Vielleicht können wir es so formulieren: Wissen zeigt, was möglich ist. Fantasie zeigt, was noch möglich werden könnte. Deshalb sind unsere Fantasie und unser Wissen oft starke Verbündete: Wissen gibt der Fantasie Halt, und Fantasie gibt dem Wissen Richtung.

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Unmut und Stress managen
Allgemein 25. Juni 2026
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Unmut und Stress managen

Unmut und Stress zu managen heißt unseren inneren Druck zu sortieren. Was ist Fakt, was ist unsere Deutung, was brauchen wir, was machen wir als Nächstes? Es gibt...

Unmut und Stress zu managen heißt unseren inneren Druck zu sortieren. Was ist Fakt, was ist unsere Deutung, was brauchen wir, was machen wir als Nächstes? Es gibt für uns praxistaugliche Strategien, die wir direkt anwenden können. Uns 2‑Minuten nehmen um zu klären: Was ist genau passiert, natürlich ohne Bewertung? Was sagt unser Kopf dazu? Welches Schutz‑Bedürfnis oder welche Angst steckt dahinter? Welche kleine Handlung ist jetzt sinnvoll und machbar, in 2–10 Minuten? Diese Struktur reduziert für uns das „Viel‑zu‑Groß“-Gefühl und wir können mit unserem Stress besser umgehen. Oder wir machen einen kleinen Entstresstest um unseren Körper zuerst zu entlasten. Denn Unmut steckt oft körperlich fest. Wir nutzen dazu einen Mini‑Impuls und beginnen mit 3 tiefen Atemzügen, wobei wir lange ausatmen. Dann eine körperliche Handlung von 2–5 Minuten. Ob wir aufstehen um uns ein Glas Wasser zu holen, uns kurz dehnen, eine Treppe rauf und runter gehen oder draußen 5 Minuten laufen, spielt dabei keine Rolle. Das Ziel ist es unserem Nervensystem ein Signal zu geben „es ist gerade nicht gefährlich“, damit unser Kopf wieder klarer wird. Auch gezielt Dampf ablassen kann uns helfen. Wenn Unmut hochschießt, hilft uns oft, geregelt unsere Gefühle und unseren Frust auszudrücken. Wir schreiben 3 bis 5 Sätze: Was stört mich genau? Was wünsche ich mir stattdessen? Danach machen wir Stopp und schreiben eine konkrete Bitte oder Entscheidung für später auf, eventuell sowas wie: „Ich kläre morgen um 10 Uhr X“. So bleibt unsere Energie nutzbar, ohne dass wir sie in Streit oder Grübeln verpuffen lassen. Wir können auch Reiz–Routinen nutzen, indem wir Trigger erkennen und unser Verhalten ändern. Wir identifizieren unsere häufigsten Trigger, die Situationen, ob uns die Wartezeit, eine Kritik oder Unklarheit triggert. Unsere Gedankenmuster wie: „Ich werde übergangen“. Unsere automatische Reaktion wie Rückzug, Angriff oder Grübeln. Dann wählen wir eine Ersatzroutine, sobald wir den Trigger erkennen sofort 60 Sekunden „Pause + Atmen + die Tatsache checken“, statt sofort zu reagieren. Das trainiert unseren Automatismus um. Es ist hilfreicher für uns, den nächsten kleinen Schritt zu gehen, statt Alles lösen zu wollen. Stress fühlt sich oft an wie „ich muss das jetzt komplett beheben“. Besser ist es natürlich, wir grenzen das Problem auf eine Teilaufgabe ein. Indem wir uns sagen: „Nur E‑Mail entwerfen“, „Nur eine Liste machen“, oder „Nur einen Termin finden“. So setzen wir uns weniger unter Druck. Wir können auch einfach sagen, in 10 Minuten und „nur der nächste Schritt“. Das passt zu der Grundlogik – Unmut sinkt häufig, wenn eine Handlung spürbar wird.

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Ein Burnout kann ein Weckruf sein
Allgemein 24. Juni 2026
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Ein Burnout kann ein Weckruf sein

Ein Burnout ist ein Zustand starker emotionaler, körperlicher und geistiger Erschöpfung, der meist durch anhaltenden Stress oder Überlastung entsteht. Typische Merkmale sind, dass wir dann dauerhaft an Müdigkeit...

Ein Burnout ist ein Zustand starker emotionaler, körperlicher und geistiger Erschöpfung, der meist durch anhaltenden Stress oder Überlastung entsteht. Typische Merkmale sind, dass wir dann dauerhaft an Müdigkeit und Energielosigkeit leiden, ein Gefühl von Überforderung, sowie weniger Motivation und Leistungsfähigkeit verspüren und innere Distanz oder Gleichgültigkeit gegenüber unserer Arbeit und unseren Aufgaben haben. Kurz gesagt unsere Ressourcen sind über längere Zeit stärker von uns beansprucht worden, als sie sich erholen konnten. Ein Burnout ist zunächst eine Krise, ein Zeichen, dass etwas nicht mehr tragfähig ist. Für viele Betroffene wird diese Krise jedoch zu einem Anfang. Wir verändern unsere Prioritäten, unsere Arbeitsweise, auch unsere Beziehungen oder unseren Umgang mit Belastung. Ein Burnout ist nicht immer ein Anfang, aber oft ein Wendepunkt, aus dem etwas Neues entstehen kann. Ob daraus ein Neuanfang für uns als Betroffene wird, hängt davon ab, wie die Ursachen erkannt und bearbeitet wurden. Ohne Veränderungen können wir auch in dieselben Muster zurückfallen. Damit aus einem Burnout ein positiver Neubeginn wird, braucht es meist mehr als nur Erholung. Es geht darum, dass wir die Ursachen verstehen und dauerhaft etwas verändern wollen. Diejenigen, die gestärkt aus einem Burnout hervorgehen, berichten oft nicht, dass sie „härter“ geworden sind, sondern dass sie gelernt haben, achtsamer mit ihrer Energie umzugehen und sich selbst wichtiger zu nehmen. Menschen, die gestärkt aus einem Burnout hervorgehen berichten oft, dass sie achtsamer geworden sind, mehr auf sich achten. Nicht jeder Weckruf führt uns automatisch zu einem Neuanfang. Aber er schafft die Möglichkeit dazu, weil er uns dazu zwingt, genauer hinzuschauen: Was raubt uns die Energie? Was ist nicht mehr stimmig? Was muss sich ändern?

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