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Psychotherapie 2.0 Berg am Laim

Psychotherapie 2.0

Psychotherapeutische Begleitung / Coaching & Persönlichkeitsentwicklung für Selbstzahler

Psychotherapie 2.0 biete ich als Heilpraktikerin für Psychotherapie an. „2.0“ wird unter anderem so interpretiert: „2.0 bietet eine einzigartige Umgebung zur Kommunikation und Zusammenarbeit“. Und genau da setzen wir an. Wir treffen uns in einer passenden Umgebung und suchen gemeinsam einen stimmigen, gangbaren, neuen Weg für anstehende Probleme. Da auch die Psychotherapie nicht stehen bleibt, sich ständig weiterentwickelt nutzen wir auch neue Tools. Noch werden nicht alle neuen Methoden von den Krankenkassen gezahlt. Doch als Selbstzahler haben Sie die Chance frei zu entscheiden zu wem Sie gehen und ob auch neue Methoden angewandt werden dürfen. Die Kombination aus neuen und herkömmlichen Therapiemethoden haben sich bewährt und kommen bei mir zum Einsatz.

Zu 2.0 steht auch geschrieben: „Durch einfache Programmiertechniken und Werkzeuge wird es auch für Nicht-Experten möglich, als Entwickler zu agieren“. Dies entspricht auch der Therapie, denn durch einfache in der Therapie oder im Life Coaching vermittelte Techniken, lernen Sie sich selbst zu helfen. Kommen Sie vorbei, rufen Sie an wir werden gemeinsam eine passende Version finden und integrieren. 

Täglich etwas Neues:

Sich näher kommen 
Allgemein 19. Juni 2026
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Sich näher kommen 

Sich näher kommen beschränkt sich natürlich nicht nur auf Liebesbeziehungen. Eigentlich auf jede Distanz, ob emotional, sozial, geistig oder sogar körperlich, die kleiner wird. Wir kommen uns in...

Sich näher kommen beschränkt sich natürlich nicht nur auf Liebesbeziehungen. Eigentlich auf jede Distanz, ob emotional, sozial, geistig oder sogar körperlich, die kleiner wird. Wir kommen uns in Freundschaften, durch gemeinsame Erlebnisse, durch Vertrauen und das Teilen unserer persönlichen Gedanken näher. Auch in unseren Familien, da wir miteinander durch Krisen, durch Versöhnungen, durch unsere gemeinsame Verantwortungen oder auch durch das Kennenlernen neuer Seiten voneinander gehen. Selbstverständlich auch im Beruf, wenn wir mit unseren Kollegen gemeinsam Probleme lösen, Erfolge feiern oder uns gegenseitig unterstützen. In allen Teams und Gemeinschaften denen wir angehören, etwa im Sport, in Vereinen oder bei Projekten, weil uns ein gemeinsames Ziel verbindet. Auch das Näherkommen in unseren Kulturen und unserer Gesellschaften gehört dazu, hier durch unseren Austausch, unsere Reisen, unsere Bildung und möglichst auch durch Zusammenarbeit. Zwischen Generationen ist es wichtig, das  jüngere und ältere Menschen möglichst ihre Perspektiven teilen und Vorurteile abbauen. Auch zu uns selbst, was wir leider oft übersehenen. Durch Reflexion, durch Therapie oder Coaching, durch Meditationen oder Erfahrungen können wir uns und damit unseren eigenen Bedürfnissen, unseren Gefühlen und Werten näher kommen. Warum kommen wir uns eigentlich näher? Weil wir soziale Wesen sind und Nähe für uns verschiedene Bedürfnisse erfüllt. Denn wir suchen Zugehörigkeit und Verbundenheit, sowie Sicherheit und Vertrauen, auch Verständnis und Anerkennung und natürlich auch gemeinsame Entwicklungen. Meiner Meinung nach entsteht Nähe oft nicht dadurch, dass wir perfekt zueinander passen, sondern dadurch, dass wir etwas Echtes miteinander teilen. Ob wir Zeit, Erfahrungen, Verletzlichkeit, Herausforderungen oder Begeisterung teilen, spielt dabei natürlich keine Rolle. Ich würde sogar soweit gehen und behaupten, wir kommen uns überall dort näher, wo wir aufhören, nur Rollen zu spielen, sondern überall dort wo wir uns echt begegnen, und beginnen, uns wirklich wahrzunehmen.

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Jeder hat seine Frustrationstoleranzgrenze
Allgemein 18. Juni 2026
256 Views

Jeder hat seine Frustrationstoleranzgrenze

Jeder von uns hat seine individuelle Frustrationstoleranzgrenze. Damit ist gemeint, wie viel Enttäuschung, Widerstand, Stress oder unerfüllte Erwartungen wir aushalten können, bevor bei uns starke emotionale oder körperliche...

Jeder von uns hat seine individuelle Frustrationstoleranzgrenze. Damit ist gemeint, wie viel Enttäuschung, Widerstand, Stress oder unerfüllte Erwartungen wir aushalten können, bevor bei uns starke emotionale oder körperliche Reaktionen auftreten. Unter anderem weil wir uns in unserer Empfindlichkeit gegenüber Stress sehr unterscheiden. Weil einige von uns in der Kindheit gelernt haben, mit Enttäuschungen umzugehen, entwickeln sie oft eine höhere Fsrustrationstoleranz. Auch wenn wir Schwierigkeiten regelmäßig bewältigt haben und Unterstützung für uns vorhanden war, wurde unsere Fähigkeit Frust auszuhalten gestärkt. Unsere Fsrustrationstoleranz ist nicht konstant, auch durch Schlafmangel, Krankheit, Überlastung, Hunger oder psychische Belastungen können unsere persönlichen Grenzen deutlich gesenkt werden. Wir unterscheiden uns auch darin, wie wir Situationen bewerten. Wer Misserfolge als Lernchance betrachtet, hält Frustrationen oft länger aus als jemand, der sie als persönlichen Beweis seines Scheiterns interpretiert. Wir können auch in einem Bereich sehr frustresistent und in einem anderen sehr empfindlich sein. Ein Schachspieler kann beispielsweise stundenlang an einem schwierigen Problem arbeiten, aber bei zwischenmenschlichen Konflikten schnell an seine Grenze kommen. Unsere Frustrationstoleranzgrenze ist keine feste Mauer. Wir können sie durch Erfahrung, Training, Selbstreflexion, Stressmanagement und Gewöhnung oft erweitern. Gleichzeitig gibt es bei jedem von uns irgendwann einen Punkt, an dem die Belastung die verfügbaren Bewältigungsressourcen übersteigt.

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Nähe zulassen 
Allgemein 17. Juni 2026
396 Views

Nähe zulassen 

Manchen von uns fällt es schwer, Nähe zuzulassen, weil sie gelernt haben, sich emotional zu schützen. Häufig liegen für uns dahinter frühere Erfahrungen wie Enttäuschungen, Zurückweisung oder Vertrauensbrüche....

Manchen von uns fällt es schwer, Nähe zuzulassen, weil sie gelernt haben, sich emotional zu schützen. Häufig liegen für uns dahinter frühere Erfahrungen wie Enttäuschungen, Zurückweisung oder Vertrauensbrüche. Dadurch kann Nähe für uns unbewusst mit dem Risiko verbunden sein, verletzt oder verlassen zu werden. Auch unsere  Erfahrungen in der Kindheit und unser Selbstbild spielen dabei eine wichtige Rolle. Wenn wir wenig verlässliche Zuwendung erlebt haben oder an unseren Wert zweifeln, tuen wir uns oft schwer damit, anderen zu vertrauen und uns verletzlich zu zeigen. Nähe erfordert Offenheit – und genau das kann Angst auslösen. Deshalb entsteht bei manchen von uns ein innerer Konflikt. Sie wünschen sich Verbundenheit und liebevolle oder tragbare Beziehungen, ziehen sich aber sofort zurück, sobald jemand ihnen zu nahekommt. Dieses Verhalten ist meistens kein Zeichen von Desinteresse, sondern ein kleiner Versuch, uns vor möglichem Schmerz zu schützen. Interessant ist, dass es sich oft widersprüchlich anfühlt. Wir wünschen eigentlich Nähe, ziehen uns aber zurück, sobald sie tatsächlich entsteht. Das ist natürlich kein mangelndes Interesse, sondern einfach ein innerer Konflikt, zwischen dem Wunsch nach Verbindungen und dem Bedürfnis nach Selbstschutz.

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