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Psychotherapie 2.0 Berg am Laim

Psychotherapie 2.0

Psychotherapie 2.0 für Selbstzahler

Psychotherapie 2.0 biete ich als Heilpraktikerin für Psychotherapie an. „2.0“ wird unter anderem so interpretiert: „2.0 bietet eine einzigartige Umgebung zur Kommunikation und Zusammenarbeit“. Und genau da setzen wir an. Wir treffen uns in einer passenden Umgebung und suchen gemeinsam einen stimmigen, gangbaren, neuen Weg für anstehende Probleme. Da auch die Psychotherapie nicht stehen bleibt, sich ständig weiterentwickelt nutzen wir auch neue Tools. Noch werden nicht alle neuen Methoden von den Krankenkassen gezahlt. Doch als Selbstzahler haben Sie die Chance frei zu entscheiden zu wem Sie gehen und ob auch neue Methoden angewandt werden dürfen. Die Kombination aus neuen und herkömmlichen Therapiemethoden haben sich bewährt und kommen bei mir zum Einsatz.

Zu 2.0 steht auch geschrieben: „Durch einfache Programmiertechniken und Werkzeuge wird es auch für Nicht-Experten möglich, als Entwickler zu agieren“. Dies entspricht auch der Therapie, denn durch einfache in der Therapie oder im Life Coaching vermittelte Techniken, lernen Sie sich selbst zu helfen. Kommen Sie vorbei, rufen Sie an wir werden gemeinsam eine passende Version finden und integrieren. 

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Sicherheit in Beziehungen - Abhängigkeitsdefizitsyndrom
Allgemein 9. Mai 2026
82 Views

Sicherheit in Beziehungen – Abhängigkeitsdefizitsyndrom

Das Abhängigkeitsdefizitsyndrom ist kein medizinischer Begriff, es beschreibt umgangssprachlich häufig ein inneres „Zuwenig“-Gefühl. Wir empfinden dann zu wenig emotionale Bindung, keine Versorgung mit Nähe und sind dann oft...

Das Abhängigkeitsdefizitsyndrom ist kein medizinischer Begriff, es beschreibt umgangssprachlich häufig ein inneres „Zuwenig“-Gefühl. Wir empfinden dann zu wenig emotionale Bindung, keine Versorgung mit Nähe und sind dann oft hilflos unserer Selbstregulation ausgesetzt. Dadurch kann schnell der Eindruck entstehen, wir müssen uns stark machen, Dinge allein regeln oder über Kontrolle und Anpassung Sicherheit herstellen, statt uns innerlich getragen zu fühlen. Häufig tauchen dabei Stressreaktionen wie Grübeln, Überanpassung oder das Suchen nach schnellen Erleichterungen auf, weil unser System kurzfristig „funktionieren“ will, um mögliche Zurückweisungen abzufedern. Zum Bewältigen hilft uns der Ansatz, den Bedarf zu erkennen und ihn vom Sicherheitsgefühl zu trennen um dann ganz konkret die „Versorgung“ in unsere Hände zurückzuholen. Wenn wir merken, dass die Abwärtsspirale startet, ob durch den Drang nach Kontakt oder durch Grübeln, dann sollten wir erst den Fakt, was ist jetzt eigentlich wirklich passiert, finden um dann unsere Interpretation zu prüfen. Was wollen wir jetzt gerade, Sicherheit oder keine Ablehnung? Wichtig ist dabei: Nicht sofort „weg-regulieren“, durch komplizierte Gespräche oder schnelle Entscheidungen, sondern unserem Nervensystem erst Zeit geben, indem wir eine kleine Pause machen und eventuell unsere Atmung regulieren. Praktisch kann das so aussehen: wir planen Mini-Rituale für Übergänge indem wir 30–60 Sekunden eine Pause nehmen und dann 2–5 Minuten konkret in Aktion treten, damit unser Gehirn lernt, dass Sicherheit nicht nur durch äußere Nähe entsteht. Hilfreich ist eine kleine persönliche Leitlinie wie „Gefühl ist da. Bedeutung kläre ich später. Jetzt mache ich den nächsten kleinen Schritt.“ Danach setzen wir eine Grenze, die wir aushalten. Es könnte sowas sein wie: „Ich antworte morgen früh“ statt sofort aus Angst zu antworten. Parallel trainieren wir damit „richtige Brille – richtiges Ergebnis“ indem wir uns bei jeder Entscheidung fragen, welche Brille wir gerade tragen den Sicherheitsmodus oder den Wertemodus und ob unser nächster Schritt unser Weg ist oder nur ein Schutzreflex. So wird aus unserer Abhängigkeitssuche allmählich eine verlässliche Selbstregulation. 

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Richtige Brille – richtiges Ergebnis
Allgemein 8. Mai 2026
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Richtige Brille – richtiges Ergebnis

Wir sagen „richtige Brille – richtiges Ergebnis“ um zu betonen, dass wir mit dem richtigen Blickwinkel, der richtigen Methoden oder mit dem passenden Kontext an ein Problem gehen,...

Wir sagen „richtige Brille – richtiges Ergebnis“ um zu betonen, dass wir mit dem richtigen Blickwinkel, der richtigen Methoden oder mit dem passenden Kontext an ein Problem gehen, um ein passenderes Resultat zu erhalten. Es ist sinngemäß wie „andere Sichtweise = anderes Ergebnis“ oder „unsere Annahmen bestimmen, was wir am Ende sehen“. Da die „Brille“ für uns nicht nur wörtliche für die Sehhilfen steht, sondern sie steht auch metaphorisch für Denken, Methoden, Tools, Erfahrungen und Annahmen. Wenn wir mit dem falschen Zugang messen, mit falschen Bewertungskriterien, falschen Modellen oder einer falschen Messmethode, wirkt selbst ein korrektes Vorgehen „falsch“, weil es auf falschen Annahmen beruht. Der Satz ist für uns oft eine freundliche Erklärung, warum ein Resultat nicht passt. Nicht zwingend weil wir komplett daneben liegen, sondern eher dass die Perspektive oder der Rahmen nicht passend waren. Wir nutzen den Satz auch oft beim Interpretieren von Daten oder bei bestimmten Aussagen. Wenn jemand zum Beispiel etwas aus einer Sicht bewertet, die nicht zum Thema passt, oder in Beziehungen wenn wir dasselbe Ereignis unterschiedlich empfinden. Wenn ein anderer Ansatz uns bessere Resultate bringt, wenn anderes Lernmaterial, andere Übungsformen oder ein anderer Workflow uns schneller weiterbringen kann. Bei Missverständnissen, wenn ein Problem weniger „Inhalt“ als „Bezugssystem“ hat, erkennen wir oft, es geht nicht nur um die Antwort, sondern auch um die Brille davor. Also, „Richtige Brille – richtiges Ergebnis“ ist eine Metapher dafür, dass unsere Perspektiven, unsere Annahmen und unsere Methode die Resultate entscheidend mitbestimmen. Wir benutzt den Satz besonders dann, wenn Ergebnisse „nicht zusammenpassen“ oder wenn wir erkennen, dass uns der passende Zugang fehlt.

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Angst vor Ablehnung 
Allgemein 7. Mai 2026
480 Views

Angst vor Ablehnung 

Angst vor Ablehnung ist ein sehr verbreiteter Schutzmechanismus, denn unser Organismus „rechnet” immer mit dem Risiko, aus einer Gruppe ausgeschlossen zu werden, und schaltet deshalb auf Alarm. Das...

Angst vor Ablehnung ist ein sehr verbreiteter Schutzmechanismus, denn unser Organismus „rechnet” immer mit dem Risiko, aus einer Gruppe ausgeschlossen zu werden, und schaltet deshalb auf Alarm. Das ist nicht automatisch „irrational“ es ist oft einfach eine schnelle, übergreifende Reaktion unseres Nervensystems, die schneller ist als unsere bewusste Bewertung. Über lange Zeit war Zugehörigkeit entscheidend für unser Überleben und unsere Sicherheit. Ablehnung bedeutete in der Evolution häufig echte Nachteile durch weniger Schutz, weniger Ressourcen und ein höheres Risiko. Viele Prozesse rund um Ablehnung laufen für uns ähnlich ab wie bei anderen Bedrohungen. Ablehnung kann sich für uns auch wie „Ich bin weniger wert“ oder „Ich gehöre nicht dazu” anfühlen. Wir empfinden es, wie eine Mischung aus Schmerz, Scham und Alarm. Unsere Angst ist nicht nur ein „Gefühl”, sondern oft auch ein Impuls. Wir möchten fliehen, zurückrudern, gefallen, erklären oder klären. Das sind unsere Strategien, um wieder Sicherheit herzustellen. Wenn unsere Ablehnungsangst hochgeht, geht es häufig weniger um eine konkrete Person, sondern es ist eher ein Problem, das vielleicht als Film in unserem Kopf startet. Wir halten uns dann häufig zurück, sagen weniger oder passen uns stark an. Wir ziehen uns zurück, weil Unsicherheit aufkommt und wir vermeiden neue Kontakte. Um die Angst zu überwinden können wir uns fragen: Wovor schützt uns dies Gefühl des nicht dazugehören oder der Wertverlust oder diese emotionale Verletzung? Und was ist der kleinste nächste Schritt, der uns handlungsfähig hält? Vielleicht eine klare, respektvolle Nachfrage oder ein bewusster Abstand?

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