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Psychotherapie 2.0 Berg am Laim

Psychotherapie 2.0

Psychotherapeutische Begleitung / Coaching & Persönlichkeitsentwicklung für Selbstzahler

Psychotherapie 2.0 biete ich als Heilpraktikerin für Psychotherapie an. „2.0“ wird unter anderem so interpretiert: „2.0 bietet eine einzigartige Umgebung zur Kommunikation und Zusammenarbeit“. Und genau da setzen wir an. Wir treffen uns in einer passenden Umgebung und suchen gemeinsam einen stimmigen, gangbaren, neuen Weg für anstehende Probleme. Da auch die Psychotherapie nicht stehen bleibt, sich ständig weiterentwickelt nutzen wir auch neue Tools. Noch werden nicht alle neuen Methoden von den Krankenkassen gezahlt. Doch als Selbstzahler haben Sie die Chance frei zu entscheiden zu wem Sie gehen und ob auch neue Methoden angewandt werden dürfen. Die Kombination aus neuen und herkömmlichen Therapiemethoden haben sich bewährt und kommen bei mir zum Einsatz.

Zu 2.0 steht auch geschrieben: „Durch einfache Programmiertechniken und Werkzeuge wird es auch für Nicht-Experten möglich, als Entwickler zu agieren“. Dies entspricht auch der Therapie, denn durch einfache in der Therapie oder im Life Coaching vermittelte Techniken, lernen Sie sich selbst zu helfen. Kommen Sie vorbei, rufen Sie an wir werden gemeinsam eine passende Version finden und integrieren. 

Täglich etwas Neues:

Es gibt überall Frohnaturen 
Allgemein 7. Juni 2026
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Es gibt überall Frohnaturen 

„Frohnaturen“ also Menschen, die häufig gut gelaunt, optimistisch und lebensfroh sind, die gibt es überall unter uns. Wir unterscheiden uns schon von Geburt an in unserem Temperament. Forschungen...

„Frohnaturen“ also Menschen, die häufig gut gelaunt, optimistisch und lebensfroh sind, die gibt es überall unter uns. Wir unterscheiden uns schon von Geburt an in unserem Temperament. Forschungen in der Psychologie und Verhaltensgenetik zeigen uns, dass ein Teil unserer Neigung zu positiver oder negativer Stimmung erblich beeinflusst ist. Manche von uns reagieren stärker auf Belohnungen, positive Erlebnisse oder soziale Kontakte und empfinden dadurch häufiger Freude. Alle Frohnaturen haben oft Denk- und Verhaltensweisen entwickelt, die ihre Stimmung fördern. Die Frohnaturen unter uns richten ihre Aufmerksamkeit eher auf Chancen als auf Probleme. Sie können auch Rückschläge leichter relativieren. Sie sind oft Dankbar, haben Humor und sind zuversichtlich. Sie besitzen häufig auch eine hohe psychische Widerstandskraft. Das bedeutet natürlich nicht, dass sie keine Schwierigkeiten erleben. Sie gehen lediglich oft anders damit um. Soziale Einflüsse spielen auch eine Rolle, da unser Umfeld uns mitträgt. Eine unterstützende Familie oder ein unterstützender Freundeskreis kann unseren Optimismus fördern. Positive soziale Erfahrungen stärken unser Vertrauen und unsere Lebensfreude. Auch unsere Kulturen und Gemeinschaften unterscheiden sich darin, wie sehr wir später unsere positiven Emotionen ausdrücken und wertschätzen. Sogar aus Sicht der Evolution können positive Menschen Vorteile für Gruppen bieten. Gute Stimmung kann uns helfen und uns unsere Kooperation erleichtern, auch unsere sozialen Bindungen können gestärkt werden, unsere Motivation erhöht sich und wir ziehen sogar andere an und inspirieren sie. Doch nicht jede Frohnatur ist ständig glücklich, und nicht jeder ernste Mensch ist unglücklich. Die sichtbare Grundstimmung von uns, sagt oft weniger über unser inneres Erleben aus, als wir vermuten. Frohnaturen entstehen einfach durch das Zusammenspiel von Veranlagung, Lebenserfahrungen, Denkgewohnheiten und sozialem Umfeld. Manche von uns bringen dafür von Natur aus günstige Voraussetzungen mit, andere entwickeln diese Eigenschaften erst im Laufe ihres Lebens. Das Zusammensein mit Frohnaturen ist meistens sehr angenehm. 

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Ordentlich ist nicht gleich ordentlich 
Allgemein 6. Juni 2026
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Ordentlich ist nicht gleich ordentlich 

„Ordentlich“ ist kein einheitlicher Zustand, sondern eher eine Sammlung verschiedener Strategien, um Struktur zu schaffen. Wir könnten zum Beispiel unterscheiden zwischen visueller Ordnung, da hat alles einen festen...

„Ordentlich“ ist kein einheitlicher Zustand, sondern eher eine Sammlung verschiedener Strategien, um Struktur zu schaffen. Wir könnten zum Beispiel unterscheiden zwischen visueller Ordnung, da hat alles einen festen Platz, die Oberflächen sind meistens frei, Dinge sind sofort auffindbar. Oder systematischer Ordnung, hier haben wir Kategorien, Ablagen, Regeln und Prozesse, auch wenn es von außen nicht immer ganz perfekt aussieht. Diejenigen die die funktionale Ordnung für sich entdeckt haben, findet alles schnell wieder und hier kann effizient gearbeitet werden, obwohl Außenstehende das System wahrscheinlich nicht sofort verstehen. In der prioritätsorientierten Ordnung sind die wichtigsten Dinge perfekt organisiert, die weniger wichtigen Bereiche werden bewusst lockerer gehandhabt. Einige von uns mögen auch die flexible Ordnung. Es gibt eine Struktur, doch sie wird je nach Situation angepasst statt strikt eingehalten. In unserem Arbeitsalltag sehen wir die unterschiedlichen Ordnungsformen. Eine Kollegin hat vielleicht einen nahezu leeren Schreibtisch und sorgfältig benannte Ordner. Der andere hat möglicherweise mehrere aktuelle Projekte sichtbar ausgebreitet, weil das für seinen Arbeitsfluss sinnvoll ist. Von außen wirken die Systeme sehr unterschiedlich, doch beide können sehr effektiv sein. Interessant ist auch, dass wir häufig „ordentlich“ mit „so wie ich es machen würde“ verwechseln. Tatsächlich gibt es viele Wege, Ordnung herzustellen. Entscheidend ist meistens: Finden wir alle Dinge zuverlässig wieder? Werden alle Aufgaben zuverlässig erledigt? Entsteht kein unnötiges Chaos für andere? Wenn diese Punkte erfüllt sind, können zwei von uns völlig unterschiedlich ordentlich sein und trotzdem können beide sehr gute Arbeit leisten. Daher ist es wichtig, dass jeder seine Ordnung schafft, oft nach sehr unterschiedlichen Prinzipien, denn nur so können wir richtig gut sein. Es ist also eher ein Unterschied im Organisationsstil als ein Unterschied darin, wer „ordentlicher“ ist.

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Der richtige Song zur rechten Zeit 
Allgemein 5. Juni 2026
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Der richtige Song zur rechten Zeit 

Dass sich für uns ein Song manchmal „genau richtig“ anfühlt, ist natürlich kein Zufall im mystischen Sinn, sondern eine ziemlich spannende Mischung aus Gehirnmechanik, Erinnerung und dem Kontext....

Dass sich für uns ein Song manchmal „genau richtig“ anfühlt, ist natürlich kein Zufall im mystischen Sinn, sondern eine ziemlich spannende Mischung aus Gehirnmechanik, Erinnerung und dem Kontext. Wenn wir sowas erleben, passiert meistens Folgendes gleichzeitig, unser Gehirn bewertet Musik nicht nur nach dem Klang, sondern vor allem nach der Bedeutung im Moment. Es verknüpft ständig äußere Reize mit unserem inneren Zustand. Wenn wir gerade traurig, konzentriert, verliebt oder erschöpft sind, „filtert“ unser Gehirn die Musik jeweils anders. Ein Song, der zufällig zu dieser Stimmung passt, wird dann extrem verstärkt wahrgenommen und wirkt plötzlich wie perfekt getroffen. Ein wichtiger Mechanismus dahinter ist unser assoziatives Gedächtnis. Musik ist immer stark mit Erinnerungen und Situationen verknüpft. Schon wenige Töne können in uns ein ganzes „Gefühls-Paket“ aktivieren – nicht nur eine Erinnerung, sondern auch unsere Emotion dazu. Deshalb kann ein Lied plötzlich „passen“, weil es unbewusst an eine ähnliche Lebenslage erinnert. Dazu kommt noch etwas, das man Stimmungskongruenz nennt. Denn wir bevorzugen Inhalte, die zu unserer aktuellen Emotion passen. Wenn wir also innerlich ruhig sind, wirkt ruhige Musik „richtig“. Wenn wir innerlich aufgewühlt sind, kann ein intensiver Song genau diese Spannung aufgreifen und sich dadurch besonders stimmig für uns anfühlen. Ein weiterer Punkt ist die Art, wie unser Gehirn Muster erkennt. Es liebt Vorhersagbarkeit mit kleinen Überraschungen. Gute Musik spielt genau damit. Sie trifft Erwartungen und bricht sie gleichzeitig ein wenig. In einem passenden Moment kann diese Balance extrem „treffend“ wirken – als würde der Song etwas ausdrücken, das wir selbst gerade nicht in Worte fassen können. Und dann gibt es noch den ganz praktischen Teil, der sagt, Kontext macht Wirkung. Ein Song, den wir zufällig in einem entscheidenden Moment hören, auf unserem Weg zur Arbeit, nachts allein, nach einem Gespräch, wird von uns emotional aufgeladen. Danach fühlt sich der Song immer wieder „bedeutungsschwer“ an, selbst wenn er objektiv neutral ist. Der „richtige Song zur rechten Zeit“ entsteht nicht durch den Song allein, sondern durch das Zusammenspiel von unserer Stimmung, unseren Erinnerungen und dem Moment, in dem wir ihn hören.

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