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Psychotherapie 2.0 Berg am Laim

Psychotherapie 2.0

Psychotherapeutische Begleitung / Coaching & Persönlichkeitsentwicklung für Selbstzahler

Psychotherapie 2.0 biete ich als Heilpraktikerin für Psychotherapie an. „2.0“ wird unter anderem so interpretiert: „2.0 bietet eine einzigartige Umgebung zur Kommunikation und Zusammenarbeit“. Und genau da setzen wir an. Wir treffen uns in einer passenden Umgebung und suchen gemeinsam einen stimmigen, gangbaren, neuen Weg für anstehende Probleme. Da auch die Psychotherapie nicht stehen bleibt, sich ständig weiterentwickelt nutzen wir auch neue Tools. Noch werden nicht alle neuen Methoden von den Krankenkassen gezahlt. Doch als Selbstzahler haben Sie die Chance frei zu entscheiden zu wem Sie gehen und ob auch neue Methoden angewandt werden dürfen. Die Kombination aus neuen und herkömmlichen Therapiemethoden haben sich bewährt und kommen bei mir zum Einsatz.

Zu 2.0 steht auch geschrieben: „Durch einfache Programmiertechniken und Werkzeuge wird es auch für Nicht-Experten möglich, als Entwickler zu agieren“. Dies entspricht auch der Therapie, denn durch einfache in der Therapie oder im Life Coaching vermittelte Techniken, lernen Sie sich selbst zu helfen. Kommen Sie vorbei, rufen Sie an wir werden gemeinsam eine passende Version finden und integrieren. 

Täglich etwas Neues:

Der richtige Song zur rechten Zeit 
Allgemein 5. Juni 2026
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Der richtige Song zur rechten Zeit 

Dass sich für uns ein Song manchmal „genau richtig“ anfühlt, ist natürlich kein Zufall im mystischen Sinn, sondern eine ziemlich spannende Mischung aus Gehirnmechanik, Erinnerung und dem Kontext....

Dass sich für uns ein Song manchmal „genau richtig“ anfühlt, ist natürlich kein Zufall im mystischen Sinn, sondern eine ziemlich spannende Mischung aus Gehirnmechanik, Erinnerung und dem Kontext. Wenn wir sowas erleben, passiert meistens Folgendes gleichzeitig, unser Gehirn bewertet Musik nicht nur nach dem Klang, sondern vor allem nach der Bedeutung im Moment. Es verknüpft ständig äußere Reize mit unserem inneren Zustand. Wenn wir gerade traurig, konzentriert, verliebt oder erschöpft sind, „filtert“ unser Gehirn die Musik jeweils anders. Ein Song, der zufällig zu dieser Stimmung passt, wird dann extrem verstärkt wahrgenommen und wirkt plötzlich wie perfekt getroffen. Ein wichtiger Mechanismus dahinter ist unser assoziatives Gedächtnis. Musik ist immer stark mit Erinnerungen und Situationen verknüpft. Schon wenige Töne können in uns ein ganzes „Gefühls-Paket“ aktivieren – nicht nur eine Erinnerung, sondern auch unsere Emotion dazu. Deshalb kann ein Lied plötzlich „passen“, weil es unbewusst an eine ähnliche Lebenslage erinnert. Dazu kommt noch etwas, das man Stimmungskongruenz nennt. Denn wir bevorzugen Inhalte, die zu unserer aktuellen Emotion passen. Wenn wir also innerlich ruhig sind, wirkt ruhige Musik „richtig“. Wenn wir innerlich aufgewühlt sind, kann ein intensiver Song genau diese Spannung aufgreifen und sich dadurch besonders stimmig für uns anfühlen. Ein weiterer Punkt ist die Art, wie unser Gehirn Muster erkennt. Es liebt Vorhersagbarkeit mit kleinen Überraschungen. Gute Musik spielt genau damit. Sie trifft Erwartungen und bricht sie gleichzeitig ein wenig. In einem passenden Moment kann diese Balance extrem „treffend“ wirken – als würde der Song etwas ausdrücken, das wir selbst gerade nicht in Worte fassen können. Und dann gibt es noch den ganz praktischen Teil, der sagt, Kontext macht Wirkung. Ein Song, den wir zufällig in einem entscheidenden Moment hören, auf unserem Weg zur Arbeit, nachts allein, nach einem Gespräch, wird von uns emotional aufgeladen. Danach fühlt sich der Song immer wieder „bedeutungsschwer“ an, selbst wenn er objektiv neutral ist. Der „richtige Song zur rechten Zeit“ entsteht nicht durch den Song allein, sondern durch das Zusammenspiel von unserer Stimmung, unseren Erinnerungen und dem Moment, in dem wir ihn hören.

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Natur pur
Allgemein 4. Juni 2026
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Natur pur

„Natur pur“ tut so gut, weil sie gleichzeitig auf unseren Körper, unser Gehirn und unsere Psyche wirkt. Studien zeigen, dass Zeit in natürlichen Umgebungen häufig mit niedrigeren Stresswerten...

„Natur pur“ tut so gut, weil sie gleichzeitig auf unseren Körper, unser Gehirn und unsere Psyche wirkt. Studien zeigen, dass Zeit in natürlichen Umgebungen häufig mit niedrigeren Stresswerten verbunden ist. Der Puls kann sinken, die Muskelspannung nimmt oft ab, und viele von uns berichten auch von mehr Ruhe und Gelassenheit. In Städten wird unsere Aufmerksamkeit ständig gefordert, wir stecken im Verkehr, überall treffen wir auf Werbung, unsere Smartphones nicht vergessen und der permanente Lärmpegel. In der Natur werden unsere Sinne zwar auch angeregt, aber meist auf eine viel sanftere Weise. Das kann geistige Ermüdung reduzieren und unsere Konzentration fördern. Wir bewegen uns draußen automatisch mehr, ob beim Spazierengehen, beim Wandern oder beim Radfahren. Bewegung verbessert natürlich unsere Herz-Kreislauf-Gesundheit, stärkt unsere Muskeln und wirkt sich positiv auf unsere Stimmung aus. Naturerlebnisse werden von uns oft mit mehr positiven Gefühlen, weniger Grübeln und einem stärkeren Gefühl von Verbundenheit in Verbindung gebracht. Schon ein kurzer Aufenthalt im Grünen kann unsere Stimmung hebenTageslicht hilft, unseren Schlaf-Wach-Rhythmus zu regulieren. Wer regelmäßig draußen ist, schläft oft viel besser. Sonnenlicht unterstützt außerdem die Bildung von Vitamin D, wobei die tatsächliche Menge von Jahreszeit, Ort und unserem Hauttyp abhängt. Oft erleben wir in der Natur ein Gefühl von Weite, Staunen oder Ehrfurcht, etwa beim Blick auf erhabene Berge, grüne Wälder oder in den Sternenhimmel. Solche Erfahrungen können unser Wohlbefinden steigern und unseren Alltag sogar in eine größere Perspektive versetzen.

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Unbenannt - 31. Mai 2026 um 11.09.21
Allgemein 3. Juni 2026
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Chaos im Kopf 

Manchmal filtert unser Gehirn Informationen schlechter und schon haben wir Chaos im Kopf. Normalerweise sortiert unser Gehirn ständig nach Kriterien wie: Was ist wichtig? Was kann ignoriert werden?...

Manchmal filtert unser Gehirn Informationen schlechter und schon haben wir Chaos im Kopf. Normalerweise sortiert unser Gehirn ständig nach Kriterien wie: Was ist wichtig? Was kann ignoriert werden? Welche Gedanken gehören zusammen? Doch bei psychotischen Zuständen oder bei starker Überlastung funktioniert dieser Filter oft schlechter. Dadurch kann uns auf einmal alles gleichzeitig wichtig oder intensiv erscheinen. Unser Gehirn bekommt zu viele Signale gleichzeitig und kann sie nicht mehr ruhig ordnen. Wenn wir Stress haben, unter Schlafmangel leiden und auch bei Konflikten oder Reizüberflutungen, damit können wir unser Denken zusätzlich destabilisieren. Das bedeutet dann, je weniger Schlaf, je mehr Druck, je mehr Angst und desto chaotischer werden unsere Gedanken. Das ist einer der Gründe, warum regelmäßiger Schlaf so wichtig ist. Bei schweren psychischen Belastungen können unsere Gefühle das Denken stark beeinflussen, denn Angst macht häufig misstrauisch, in depressiven Phasen verlangsamt sich unser Denken und in manischen Phasen beschleunigt sich das Denken extrem. Dann ist unser Denken nicht mehr ruhig und prüfend, sondern emotional übersteuert. Wie wir damit umgehen, hängt davon ab, wie stark unser Chaos gerade ausgeprägt ist. Kurzfristig können wir Reize reduzieren. Hilfreich sind dann eine ruhige Umgebung, weniger Bildschirm- und Medienreize, dass wir unseren Schlaf stabilisieren, regelmäßige Essen, natürlich Alkohol und Drogen vermeiden und lieber nur eine Aufgabe, nicht mehrere gleichzeitig machen. Viele von uns profitieren davon, ihren Alltag bewusst zu vereinfachen. Wir können auch unsere Gedanken entlasten indem wir Dinge aufschreiben, unsere To-do-Listen sehr klein halten, versuchen langsam zu sprechen, unsere Gespräche strukturieren, Pausen einbauen oder auch Atem- oder Achtsamkeitsübungen machen. Natürlich hilft nicht jede Technik jedem, manchmal ist zu viel „Selbstbeobachtung“ sogar viel zu anstrengend. Dann ist eher Stabilität und Ruhe für uns wichtig. Diejenigen mit einem starkem Gedankenchaos profitieren oft davon, wenn wir ruhig sprechen, klare Sätze verwenden, nicht diskutieren oder drängen, ihnen Orientierung geben und natürlich eine Reizüberflutung vermeiden. Wenn das Chaos krankhaft, ein Teil einer psychotischen, manischen oder schweren depressiven Episode ist, reichen Selbsthilfestrategien oft nicht mehr aus. Dann können, vom Facharzt verschriebene Medikamente wie Antipsychotika, Stimmungsstabilisierer, eine Therapie und gegebenenfalls eine schnelle Krisenbehandlung helfen das Denken wieder zu ordnen und zu stabilisieren. Wichtig ist es für uns zu wissen, „Chaos im Kopf“ bedeutet nicht automatisch eine Psychose oder schizoaffektive Störung. Es kann auch auftreten bei: Burnout, Angststörungen, ADHS, Traumafolgen, Depressionen, Übermüdung und starker Belastung. Entscheidend ist immer, wie stark die Symptome sind, wie lange sie halten an und extrem wichtig, ob der Realitätsbezug beeinträchtigt ist. Ebenfalls wichtig, wir bekommen immer Hilfe, dank der Krisendienste und Notrufnummern.

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