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Psychotherapie 2.0 Berg am Laim

Psychotherapie 2.0

Psychotherapeutische Begleitung / Coaching & Persönlichkeitsentwicklung für Selbstzahler

Psychotherapie 2.0 biete ich als Heilpraktikerin für Psychotherapie an. „2.0“ wird unter anderem so interpretiert: „2.0 bietet eine einzigartige Umgebung zur Kommunikation und Zusammenarbeit“. Und genau da setzen wir an. Wir treffen uns in einer passenden Umgebung und suchen gemeinsam einen stimmigen, gangbaren, neuen Weg für anstehende Probleme. Da auch die Psychotherapie nicht stehen bleibt, sich ständig weiterentwickelt nutzen wir auch neue Tools. Noch werden nicht alle neuen Methoden von den Krankenkassen gezahlt. Doch als Selbstzahler haben Sie die Chance frei zu entscheiden zu wem Sie gehen und ob auch neue Methoden angewandt werden dürfen. Die Kombination aus neuen und herkömmlichen Therapiemethoden haben sich bewährt und kommen bei mir zum Einsatz.

Zu 2.0 steht auch geschrieben: „Durch einfache Programmiertechniken und Werkzeuge wird es auch für Nicht-Experten möglich, als Entwickler zu agieren“. Dies entspricht auch der Therapie, denn durch einfache in der Therapie oder im Life Coaching vermittelte Techniken, lernen Sie sich selbst zu helfen. Kommen Sie vorbei, rufen Sie an wir werden gemeinsam eine passende Version finden und integrieren. 

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Wie die Systemische-Therapie mit Essstörungen umgeht 
Allgemein 8. Juni 2026
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Wie die Systemische-Therapie mit Essstörungen umgeht 

In der systemischen Therapie wird bei Essstörungen häufig weniger auf das Essverhalten selbst geschaut, sondern auch auf unsere Beziehungen, unsere Rollen, unsere Kommunikationsmuster, unsere Ressourcen und die Funktion...

In der systemischen Therapie wird bei Essstörungen häufig weniger auf das Essverhalten selbst geschaut, sondern auch auf unsere Beziehungen, unsere Rollen, unsere Kommunikationsmuster, unsere Ressourcen und die Funktion der Symptome in unserem sozialen Kontext. Die Fragen sind oft offen und neugierig formuliert. Fragen zur Bedeutung der Essstörung können sein: Wann ist die Essstörung zum ersten Mal in Ihrem Leben aufgetaucht? Was hat sich damals in Ihrem Umfeld oder in Ihrer Familie verändert? Zum Perspektivenwechsel können die Fragen in etwa so aussehen: Was würde Ihre Mutter, Ihre Tante sagen, warum die Essstörung entstanden ist? Wer würde die größte Veränderung bemerken, wenn das Problem kleiner würde? Auch Fragen zu Beziehungen und Familiendynamiken gehören dazu: Wie reagieren die Menschen um Sie herum, wenn das Thema Essen auftaucht? Wer unterstützt Sie besonders? Ressourcenorientierte Fragen dürfen auch nicht fehlen: Gab es Zeiten, in denen die Essstörung weniger Raum eingenommen hat? Was war damals anders? Die Ausnahmefragen könnten so lauten: Gibt es Tage, an denen die Essstörung weniger Einfluss hat? Was ist an diesen Tagen anders? Ein Muss sind meistens auch Skalierungsfragen: Auf einer Skala von 0 bis 10: Wie stark bestimmt die Essstörung aktuell Ihren Alltag? Was müsste passieren, damit Sie von einer 4 auf eine 5 kommen? Es gibt natürlich noch weiter typische Systemische Fragen. Systemische Therapeutinnen und Therapeuten stellen diese Fragen selbstverständlich nicht schematisch, sondern passen sie natürlich an die jeweilige Person und die Form der Essstörung an, etwa bei Anorexia nervosa, Bulimia nervosaoder Binge-Eating-Störung. Der Fokus liegt meistens darauf, Muster und Ressourcen sichtbar zu machen, statt ausschließlich die Symptome zu analysieren.

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Es gibt überall Frohnaturen 
Allgemein 7. Juni 2026
247 Views

Es gibt überall Frohnaturen 

„Frohnaturen“ also Menschen, die häufig gut gelaunt, optimistisch und lebensfroh sind, die gibt es überall unter uns. Wir unterscheiden uns schon von Geburt an in unserem Temperament. Forschungen...

„Frohnaturen“ also Menschen, die häufig gut gelaunt, optimistisch und lebensfroh sind, die gibt es überall unter uns. Wir unterscheiden uns schon von Geburt an in unserem Temperament. Forschungen in der Psychologie und Verhaltensgenetik zeigen uns, dass ein Teil unserer Neigung zu positiver oder negativer Stimmung erblich beeinflusst ist. Manche von uns reagieren stärker auf Belohnungen, positive Erlebnisse oder soziale Kontakte und empfinden dadurch häufiger Freude. Alle Frohnaturen haben oft Denk- und Verhaltensweisen entwickelt, die ihre Stimmung fördern. Die Frohnaturen unter uns richten ihre Aufmerksamkeit eher auf Chancen als auf Probleme. Sie können auch Rückschläge leichter relativieren. Sie sind oft Dankbar, haben Humor und sind zuversichtlich. Sie besitzen häufig auch eine hohe psychische Widerstandskraft. Das bedeutet natürlich nicht, dass sie keine Schwierigkeiten erleben. Sie gehen lediglich oft anders damit um. Soziale Einflüsse spielen auch eine Rolle, da unser Umfeld uns mitträgt. Eine unterstützende Familie oder ein unterstützender Freundeskreis kann unseren Optimismus fördern. Positive soziale Erfahrungen stärken unser Vertrauen und unsere Lebensfreude. Auch unsere Kulturen und Gemeinschaften unterscheiden sich darin, wie sehr wir später unsere positiven Emotionen ausdrücken und wertschätzen. Sogar aus Sicht der Evolution können positive Menschen Vorteile für Gruppen bieten. Gute Stimmung kann uns helfen und uns unsere Kooperation erleichtern, auch unsere sozialen Bindungen können gestärkt werden, unsere Motivation erhöht sich und wir ziehen sogar andere an und inspirieren sie. Doch nicht jede Frohnatur ist ständig glücklich, und nicht jeder ernste Mensch ist unglücklich. Die sichtbare Grundstimmung von uns, sagt oft weniger über unser inneres Erleben aus, als wir vermuten. Frohnaturen entstehen einfach durch das Zusammenspiel von Veranlagung, Lebenserfahrungen, Denkgewohnheiten und sozialem Umfeld. Manche von uns bringen dafür von Natur aus günstige Voraussetzungen mit, andere entwickeln diese Eigenschaften erst im Laufe ihres Lebens. Das Zusammensein mit Frohnaturen ist meistens sehr angenehm. 

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Ordentlich ist nicht gleich ordentlich 
Allgemein 6. Juni 2026
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Ordentlich ist nicht gleich ordentlich 

„Ordentlich“ ist kein einheitlicher Zustand, sondern eher eine Sammlung verschiedener Strategien, um Struktur zu schaffen. Wir könnten zum Beispiel unterscheiden zwischen visueller Ordnung, da hat alles einen festen...

„Ordentlich“ ist kein einheitlicher Zustand, sondern eher eine Sammlung verschiedener Strategien, um Struktur zu schaffen. Wir könnten zum Beispiel unterscheiden zwischen visueller Ordnung, da hat alles einen festen Platz, die Oberflächen sind meistens frei, Dinge sind sofort auffindbar. Oder systematischer Ordnung, hier haben wir Kategorien, Ablagen, Regeln und Prozesse, auch wenn es von außen nicht immer ganz perfekt aussieht. Diejenigen die die funktionale Ordnung für sich entdeckt haben, findet alles schnell wieder und hier kann effizient gearbeitet werden, obwohl Außenstehende das System wahrscheinlich nicht sofort verstehen. In der prioritätsorientierten Ordnung sind die wichtigsten Dinge perfekt organisiert, die weniger wichtigen Bereiche werden bewusst lockerer gehandhabt. Einige von uns mögen auch die flexible Ordnung. Es gibt eine Struktur, doch sie wird je nach Situation angepasst statt strikt eingehalten. In unserem Arbeitsalltag sehen wir die unterschiedlichen Ordnungsformen. Eine Kollegin hat vielleicht einen nahezu leeren Schreibtisch und sorgfältig benannte Ordner. Der andere hat möglicherweise mehrere aktuelle Projekte sichtbar ausgebreitet, weil das für seinen Arbeitsfluss sinnvoll ist. Von außen wirken die Systeme sehr unterschiedlich, doch beide können sehr effektiv sein. Interessant ist auch, dass wir häufig „ordentlich“ mit „so wie ich es machen würde“ verwechseln. Tatsächlich gibt es viele Wege, Ordnung herzustellen. Entscheidend ist meistens: Finden wir alle Dinge zuverlässig wieder? Werden alle Aufgaben zuverlässig erledigt? Entsteht kein unnötiges Chaos für andere? Wenn diese Punkte erfüllt sind, können zwei von uns völlig unterschiedlich ordentlich sein und trotzdem können beide sehr gute Arbeit leisten. Daher ist es wichtig, dass jeder seine Ordnung schafft, oft nach sehr unterschiedlichen Prinzipien, denn nur so können wir richtig gut sein. Es ist also eher ein Unterschied im Organisationsstil als ein Unterschied darin, wer „ordentlicher“ ist.

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