Life Coaching / Systemische Beratung 

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Weisheitspsychotherapie

Weisheitspsychotherapie eignet sich für Sie, wenn Sie mehr Klarheit und Orientierung im Leben suchen. Sie unterstützt Sie dabei, Ihre eigenen Gedanken und Gefühle besser zu verstehen. Besonders hilfreich ist sie in schwierigen oder herausfordernden Lebensphasen. Sie richtet sich auch an Sie, wenn Sie sich persönlich weiterentwickeln möchten.

Life Coaching

Life Coaching ist für Sie richtig, wenn Ihr Fokus auf persönlichem Wachstum, Potenzialentfaltung, Zielen und einer bewussten Lebensgestaltung liegt.

Systemische Beratung

Systemische Beratung eignet sich für Sie, wenn es um konkrete Herausforderungen, Beziehungen, Konflikte oder belastende Lebenssituationen geht.

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Psychotherapie 2.0 entspricht für mich dem heutigen Zeitgeist und deutet auf meine Ausbildung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie hin. „2.0“ wird unter anderem so interpretiert: „2.0 bietet eine einzigartige Umgebung zur Kommunikation und Zusammenarbeit“. Und genau da setzen wir an. Wir treffen uns in einer passenden Umgebung und suchen gemeinsam einen stimmigen, gangbaren, neuen Weg für anstehende Probleme. Zu 2.0 steht auch geschrieben: „Durch einfache, von erstklassigen Programmieren, entwickelte Programmiertechniken und Werkzeuge wird es auch für Nicht-Experten möglich, als Entwickler zu agieren“. Dies entspricht meiner Arbeit, denn durch einfache in der Weisheitspsychotherapie, im Life Coaching oder in der Systemischen Beratung vermittelte Tools und Techniken, lernen Sie sich selbst zu helfen. Rufen Sie bitte an, wir werden gemeinsam daran arbeiten, dass Sie mit mehr Bewusstsein ausgestattet sind, mehr Werkzeuge nutzen, Ihre Ressourcen erkennen und oft auch in eine klarere Richtung gehen. 

Täglich etwas Neues:

Fabulieren - Geschichten erzählen 
Allgemein 5. Nov. 2026
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Fabulieren – Geschichten erzählen 

Wir alle neigen zum Fabulieren und zum Geschichten-Erzählen, weil unser Gehirn darauf ausgerichtet ist, Erlebnisse einzuordnen, Zusammenhänge herzustellen und Erklärungen zu finden. Wir mögen keine Ungewissheit und keine...

Wir alle neigen zum Fabulieren und zum Geschichten-Erzählen, weil unser Gehirn darauf ausgerichtet ist, Erlebnisse einzuordnen, Zusammenhänge herzustellen und Erklärungen zu finden. Wir mögen keine Ungewissheit und keine offenen Fragen. Deshalb ergänzt unser Denken häufig das, was wir tatsächlich wahrnehmen, um unsere Vermutungen, Interpretationen und unsere eigenen Vorstellungen. Aus einzelnen Beobachtungen entsteht so eine Geschichte, die für uns Sinn ergibt – auch wenn sie nicht unbedingt der Wirklichkeit entspricht.

Ein wichtiger Grund dafür sind unsere Erfahrungen und inneren Überzeugungen. Wir betrachten die Welt durch unsere persönliche Lebensgeschichte. Frühere Verletzungen, Ängste, Wünsche und Erwartungen beeinflussen, wie wir Situationen deuten. Manchmal übertragen wir Vergangenes auf die Gegenwart oder vermuten bei anderen Menschen Absichten, ohne sie wirklich zu kennen. Wir erzählen uns dann eine Geschichte, die zu unserem inneren Erleben passt.

Auch unsere Gefühle spielen eine große Rolle. Wenn wir uns unsicher, verletzt, nicht gesehen oder abgelehnt fühlen, versuchen wir häufig, durch Erklärungen wieder Kontrolle und Sicherheit zu gewinnen. Das Fabulieren kann uns dabei unbewusst helfen, unangenehme Gefühle zu vermeiden oder ein bestimmtes Selbstbild von uns aufrechtzuerhalten. Wir halten unsere Gedanken dann leicht für Tatsachen, obwohl sie lediglich unsere persönliche Interpretation darstellen.

Bewusstheit entsteht, wenn wir lernen, zwischen Realität und unserer eigenen Geschichte zu unterscheiden. Wir können uns fragen: Was weiß ich wirklich? Was habe ich tatsächlich wahrgenommen? Und was habe ich in Gedanken hinzugefügt? Diese kleine Unterscheidung hilft uns, offener, klarer und authentischer mit uns selbst und anderen umzugehen. Denn nicht jede Geschichte, die wir uns erzählen, ist auch die Wahrheit. Manchmal ist sie lediglich der Versuch unseres Verstandes, dem Unbekannten eine Bedeutung zu geben.

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Unsere Schutzmechanismen
Allgemein 4. Nov. 2026
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Unsere Schutzmechanismen

Unsere Schutzmechanismen entstehen meist schon in unserer Kindheit. Sie entwickeln sich aus unseren Erfahrungen und dienen ursprünglich dazu, uns vor seelischen Verletzungen, Angst, Überforderung, Ablehnung oder Enttäuschung zu...

Unsere Schutzmechanismen entstehen meist schon in unserer Kindheit. Sie entwickeln sich aus unseren Erfahrungen und dienen ursprünglich dazu, uns vor seelischen Verletzungen, Angst, Überforderung, Ablehnung oder Enttäuschung zu schützen. Wenn wir in bestimmten Situationen erleben, dass unsere Gefühle nicht ernst genommen werden, wir nicht genügend Sicherheit erfahren oder uns allein gelassen fühlen, entwickeln wir unbewusst Strategien, um mit diesen Erfahrungen umzugehen.

Mit der Zeit werden diese Strategien zu unseren inneren Mustern. Manche von uns ziehen sich zurück, andere versuchen, es allen recht zu machen, sie kontrollieren Situationen, sie vermeiden Konflikte oder reagieren mit Rückzug, Angriff und Rechtfertigung. Wieder andere überspielen ihre Verletzlichkeit mit Humor oder versuchen, durch Grübeln und Erklärungen Kontrolle zu gewinnen. Was ursprünglich ein Schutz war, wird häufig zu einer automatischen Reaktion.

Das Besondere daran ist, dass unsere Schutzmechanismen meistens aus einem Bedürfnis nach Sicherheit und Zugehörigkeit entstehen. Sie haben uns wahrscheinlich früher geholfen, schwierige Situationen zu bewältigen. Im Erwachsenenleben können sie uns jedoch manchmal daran hindern, echte Nähe zuzulassen, offen über unsere Gefühle zu sprechen oder überhaupt Vertrauen aufzubauen. Wir reagieren dann leider nicht unbedingt auf das, was gerade geschieht, sondern auf das, was wir aus früheren Erfahrungen damit verbinden.

Der Weg zu mehr Bewusstheit beginnt damit, dass wir unsere eigenen Schutzmechanismen erkennen und dann natürlich nicht gegen sie anzukämpfen. Wir können uns jederzeit fragen: Wovor möchte ich mich gerade schützen? Welche Angst steckt hinter meiner momentanen Reaktion? Was brauche ich in diesem Moment wirklich? Wenn wir diese Zusammenhänge verstehen, können wir lernen, bewusster zu reagieren, statt automatisch in unsere alte Muster zurückzufallen.

Ganz wichtig – unsere Schutzmechanismen sind nicht unsere Schwächen. Sie sind meistens in der Kindheit entstandene Versuche unserer Psyche, uns zu schützen. Doch was uns früher Sicherheit gegeben hat, muss uns heute natürlich nicht mehr dienen. Wir müssen unsere Schutzmechanismen nur erkennen, dann können wir sie natürlich ablegen.

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Unterschied zwischen Wahrnehmen und Grübeln
Allgemein 3. Nov. 2026
1263 Views

Unterschied zwischen Wahrnehmen und Grübeln

Wahrnehmen und Grübeln unterscheiden sich vor allem darin, wie wir mit unseren Gedanken, Gefühlen und Erlebnissen umgehen. Wahrnehmen bedeutet, dass wir etwas zunächst bewusst und möglichst wertfrei registrieren....

Wahrnehmen und Grübeln unterscheiden sich vor allem darin, wie wir mit unseren Gedanken, Gefühlen und Erlebnissen umgehen. Wahrnehmen bedeutet, dass wir etwas zunächst bewusst und möglichst wertfrei registrieren. Wir nehmen wahr, was wir sehen, hören und fühlen, ohne sofort eine Erklärung oder Bewertung dafür zu suchen. Wir bleiben im gegenwärtigen Moment und lassen die Dinge erst einmal so stehen, wie sie sind.

Grübeln hingegen bedeutet, dass wir gedanklich immer wieder um eine vergangene Situation kreisen. Wir fragen uns, warum etwas passiert ist, was andere über uns denken könnten oder ob wir vielleicht etwas falsch gemacht haben. Dabei versuchen wir häufig, Sicherheit und Erklärungen zu finden. Doch anstatt Klarheit zu gewinnen, verstärken wir oft unsere Unsicherheit und verlieren uns in Gedanken über Möglichkeiten, Vermutungen und Befürchtungen.

Unsere unterschiedliche Wahrnehmung entsteht durch unsere individuellen inneren Filter. Erfahrungen, Erwartungen, Gefühle, Überzeugungen und Bedürfnisse beeinflussen, wie wir eine Situation erleben und interpretieren. Zwei Menschen können dasselbe beobachten und dennoch etwas völlig Unterschiedliches darin sehen. Wir reagieren deshalb nicht nur auf das, was gerade tatsächlich geschieht, sondern auch auf die Bedeutung, die wir dem Erlebten geben.

Der Schlüssel liegt darin, Wahrnehmung, Gefühl und Interpretation voneinander zu unterscheiden. Was ist eigentlich tatsächlich geschehen? Was löst es gerade in mir aus? Und welche Geschichte erzähle ich mir darüber? Wenn wir lernen, diese Ebenen zu erkennen, können wir viel bewusster mit unseren Gedanken umgehen. Also, unser Wahrnehmen öffnet uns für das, was gerade ist, während unser Grübeln uns häufig in dem festhält, was wir darüber denken.

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