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Psychotherapie 2.0 Berg am Laim

Psychotherapie 2.0

Psychotherapie 2.0 für Selbstzahler

Psychotherapie 2.0 biete ich als Heilpraktikerin für Psychotherapie an. „2.0“ wird unter anderem so interpretiert: „2.0 bietet eine einzigartige Umgebung zur Kommunikation und Zusammenarbeit“. Und genau da setzen wir an. Wir treffen uns in einer passenden Umgebung und suchen gemeinsam einen stimmigen, gangbaren, neuen Weg für anstehende Probleme. Da auch die Psychotherapie nicht stehen bleibt, sich ständig weiterentwickelt nutzen wir auch neue Tools. Noch werden nicht alle neuen Methoden von den Krankenkassen gezahlt. Doch als Selbstzahler haben Sie die Chance frei zu entscheiden zu wem Sie gehen und ob auch neue Methoden angewandt werden dürfen. Die Kombination aus neuen und herkömmlichen Therapiemethoden haben sich bewährt und kommen bei mir zum Einsatz.

Zu 2.0 steht auch geschrieben: „Durch einfache Programmiertechniken und Werkzeuge wird es auch für Nicht-Experten möglich, als Entwickler zu agieren“. Dies entspricht auch der Therapie, denn durch einfache in der Therapie oder im Life Coaching vermittelte Techniken, lernen Sie sich selbst zu helfen. Kommen Sie vorbei, rufen Sie an wir werden gemeinsam eine passende Version finden und integrieren. 

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Zu unseren Grundbedürfnissen gehören Wertschätzung und Respekt
Allgemein 2. März 2026
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Zu unseren Grundbedürfnissen gehören Wertschätzung und Respekt

In der Psychologie ist die Selbstbestimmungstheorie ein Begriff. Sie beschreibt drei psychologische Grundbedürfnisse. Unsere Autonomie - ich werde in meiner Eigenständigkeit respektiert. Unsere Kompetenz - meine Fähigkeiten werden anerkannt. Unsere soziale Eingebundenheit - ich...

In der Psychologie ist die Selbstbestimmungstheorie ein Begriff. Sie beschreibt drei psychologische Grundbedürfnisse. Unsere Autonomie – ich werde in meiner Eigenständigkeit respektiert. Unsere Kompetenz – meine Fähigkeiten werden anerkannt. Unsere soziale Eingebundenheit – ich gehöre dazu. Wertschätzung und Respekt nähren alle drei Bedürfnisse gleichzeitig. Werden sie dauerhaft verletzt, reagiert unsere Psyche mit Stress, Rückzug oder Aggression. Respektlosigkeit kann daher bei uns Stresshormone wie Cortisol erhöhen oder unser Bedrohungssystem aktivieren und auch Verteidigung, Kampf oder Flucht in uns auslösen. Wertschätzung hingegen aktiviert das Belohnungssystem. Das fördert unser Vertrauen, unsere Bindungen und unsere Kooperationsbereitschaft. Nach der Selbstwertforschung ist Anerkennung ein zentraler Faktor für psychische Stabilität. Wir regulieren unseren Selbstwert durch soziale Rückmeldungen. Wertschätzung wirkt dabei wie ein „Puffer“ gegen Scham, Selbstzweifel und depressive Tendenzen. Fehlender Respekt führt dagegen oft zu innerer Abwertung oder übermäßigem Leistungsdruck oder zu dominantem Verhalten. Unsere psychische Sicherheit entsteht durch verlässliche, respektvolle Beziehungen. Sowohl unsere Kinder, als auch wir als Erwachsene entwickeln ein stabiles Selbstbild, wenn wir gesehen, ernst genommen und emotional gewürdigt werden. Eine fehlende Wertschätzung in frühen Beziehungen kann langfristig zu Unsicherheiten, zu Bindungsangst, zu übermäßiger Anpassung oder zu aggressiven Verhalten führen. In der psychodynamischen Sicht schützt Wertschätzung uns vor narzisstischer Kränkung. Denn tiefe Kränkungen entstehen, wenn wir uns nicht anerkannt fühlen. Viele Konflikte beruhen weniger auf Sachthemen als auf einem unterschwelligen Gefühl von – wir werden nicht gesehen. Also Wertschätzung und Respekt sind keine oberflächliche Freundlichkeit. Sie sind wichtig zur Regulierung für unser Nervensystem, Nahrung für unseren Selbstwert, die Basis für sichere Bindungen, auch Schutz vor Eskalation und das Fundament unserer sozialer Stabilität. Ohne sie gerät unser soziales Gleichgewicht aus dem Lot. Mit ihnen entsteht psychische Sicherheit und diese Sicherheit ist die Grundlage für unsere Entwicklung.

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Wir dürfen danach streben wir selbst zu sein, nicht beliebt zu sein 
Allgemein 1. März 2026
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Wir dürfen danach streben wir selbst zu sein, nicht beliebt zu sein 

„Wir dürfen danach streben, wir selbst zu sein, nicht beliebt zu sein“ bedeutet nur, dass Authentizität viel wertvoller ist als Anpassung um jeden Preis. Beliebt zu sein hängt...

„Wir dürfen danach streben, wir selbst zu sein, nicht beliebt zu sein“ bedeutet nur, dass Authentizität viel wertvoller ist als Anpassung um jeden Preis. Beliebt zu sein hängt von den Erwartungen anderer ab. Diese Erwartungen ändern sich ständig, je nach Umfeld, Trends oder Meinungen. Wenn wir uns nur danach richten, was andere gut finden, verlieren wir leicht den Kontakt zu und selbst. Authentisch zu sein dagegen bedeutet, nach unseren eigenen Werten, Überzeugungen und Gefühlen zu handeln. Das gibt uns innere Stabilität. Wenn wir ständig versuchen, es allen recht zu machen, erleben wir oft innere Anspannung, Angst vor Ablehnung oder auch das Gefühl, „nicht echt“ zu sein. Langfristig führt uns das häufig zu Erschöpfung oder sogar Identitätskonflikten. Andere mögen vielleicht eine angepasste Version von uns, doch sie können nur eine echte Verbindung zu uns aufbauen, wenn wir uns wirklich zeigen. Wer uns dann mag, mag uns und nicht unsere Rolle. Wenn wir nach unseren eigenen Werten handeln, stärken wir unser Selbstvertrauen. Das macht uns natürlich emotional unabhängiger. Doch wir sind soziale Wesen. Zugehörigkeit ist wichtig und die definieren wir oft durch unsere Beliebtheit. Unsere Beliebtheit als Nebenprodukt unserer Echtheit ist gesund und tut uns gut, denn Selbsttreue bringt uns langfristig mehr innere Zufriedenheit, Stabilität und echte Beziehungen als bloße Anpassung.

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Wir dürfen unserer Intuition vertrauen 
Allgemein 28. Feb. 2026
440 Views

Wir dürfen unserer Intuition vertrauen 

Unsere Intuition ist kein „mystisches Gefühl“, sondern das Ergebnis unbewusster Informationsverarbeitung. Unser Gehirn erkennt blitzschnell Muster, die wir über Jahre gelernt haben, ohne dass wir bewusst darüber nachdenken....

Unsere Intuition ist kein „mystisches Gefühl“, sondern das Ergebnis unbewusster Informationsverarbeitung. Unser Gehirn erkennt blitzschnell Muster, die wir über Jahre gelernt haben, ohne dass wir bewusst darüber nachdenken. Wenn wir in einem Bereich viel Erfahrung haben, im Beruf, im Sport oder im Umgang mit Menschen, erkennt unser Gehirn Muster schneller als unser bewusstes Denken. Zum Beispiel spürt ein erfahrener Feuerwehrmann, dass ein Gebäude gleich einstürzt, tatsächlich hat sein Gehirn minimale Hinweise durch Geräusche oder durch die Hitzeverteilung, gerade verarbeitet. In Situationen mit Zeitdruck ist unsere Intuition oft viel besser als langes Grübeln. Sie spart Energie und reagiert unmittelbar und sie ist treffsicher. Wir hören dann auf unser Bauchgefühl. Unsere Intuition ist besonders gut bei zwischenmenschlichen Einschätzungen, denn Mimik, Tonfall, Körpersprache, so vieles nehmen wir unbewusst wahr. Unsere Intuition kann auch problematisch sein, denn sie basiert auf Erfahrung aber auch auf eventuelle Vorurteile und Denkfehler. Besonders unzuverlässig ist unsere Intuition in völlig neuen Situationen, bei komplexen, statistischen Entscheidungen, wenn starke Emotionen im Spiel sind oder bei Themen, bei denen wir wenig Erfahrung haben. Wir könnten sagen, vertraue deiner Intuition, wenn du viel Erfahrung in dem Bereich hast. Aber nutze bewusstes Nachdenken, wenn es um wichtige, komplexe oder neue Entscheidungen geht. Doch unsere beste Strategie ist meistens eine Kombination aus beidem, unsere Intuition nutzen wir dann als ersten Impuls und unseren Verstand als Prüfinstanz.

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