Professionelle Hilfe am Feierabend Mo-Fr per Video von 18:00 bis 22:00 Uhr
Jetzt Kostenlos Kennenlernen
Psychotherapie 2.0 Berg am Laim

Psychotherapie 2.0

Psychotherapie 2.0 für Selbstzahler

Psychotherapie 2.0 biete ich als Heilpraktikerin für Psychotherapie an. „2.0“ wird unter anderem so interpretiert: „2.0 bietet eine einzigartige Umgebung zur Kommunikation und Zusammenarbeit“. Und genau da setzen wir an. Wir treffen uns in einer passenden Umgebung und suchen gemeinsam einen stimmigen, gangbaren, neuen Weg für anstehende Probleme. Da auch die Psychotherapie nicht stehen bleibt, sich ständig weiterentwickelt nutzen wir auch neue Tools. Noch werden nicht alle neuen Methoden von den Krankenkassen gezahlt. Doch als Selbstzahler haben Sie die Chance frei zu entscheiden zu wem Sie gehen und ob auch neue Methoden angewandt werden dürfen. Die Kombination aus neuen und herkömmlichen Therapiemethoden haben sich bewährt und kommen bei mir zum Einsatz.

Zu 2.0 steht auch geschrieben: „Durch einfache Programmiertechniken und Werkzeuge wird es auch für Nicht-Experten möglich, als Entwickler zu agieren“. Dies entspricht auch der Therapie, denn durch einfache in der Therapie oder im Life Coaching vermittelte Techniken, lernen Sie sich selbst zu helfen. Kommen Sie vorbei, rufen Sie an wir werden gemeinsam eine passende Version finden und integrieren. 

Täglich etwas Neues:

Alles kann - nichts muss 
Allgemein 6. Feb. 2026
89 Views

Alles kann – nichts muss 

„Alles kann – nichts muss“ benutzen wir immer dann, wenn Optionen offen sind und kein Druck entstehen soll. Der Satz signalisiert unserem Gegenüber, Du darfst – aber du...

„Alles kann – nichts muss“ benutzen wir immer dann, wenn Optionen offen sind und kein Druck entstehen soll. Der Satz signalisiert unserem Gegenüber, Du darfst – aber du bist zu nichts verpflichtet. Ob bei Workshops oder auf Partys, wir dürfen bei allem mitmachen, müssen es aber nicht. In unseren Gesprächen signalisiert „Alles kann – nichts muss“, dass Grenzen respektiert werden und niemand zu etwas gedrängt wird. Auch beim Coaching, in der Therapie oder bei Seminaren ist das Motto hilfreich, die Teilnehmer dürfen sich einbringen, aber auch einfach nur zuhören. Bei der Arbeit, beim Brainstorming oder bei Projekten sind Ideen willkommen, aber nicht zwingend. Wir nutzen „Alles kann – nichts muss“ um Druck rausnehmen, damit sich die anderen freier und sicherer fühlen. Jeder entscheidet selbst, was für ihn passt. Erfahrungsgemäß trauen sich viele eher, etwas auszuprobieren, wenn nichts „muss“. Und es werden Grenzen respektiert, was besonders wichtig ist, bei sensiblen Themen oder in neuen Gruppen. Manchmal wird der Satz natürlich auch locker und humorvoll benutzt, etwa bei Einladungen „Komm vorbei – alles kann, nichts muss“, um zu zeigen, Du bist immer willkommen, egal ob Du mitmachst oder still genießt.

Öffnen
Allgemein 5. Feb. 2026
248 Views

Midlife-Crisis

Eine Midlife-Crisis ist selten ein plötzlicher Zusammenbruch. Meist beginnt sie leise. Wir funktionieren nach außen weiter, unsere Arbeit, unser Alltag, unsere Gespräche bleiben gleich, aber innen verschiebt sich...

Eine Midlife-Crisis ist selten ein plötzlicher Zusammenbruch. Meist beginnt sie leise. Wir funktionieren nach außen weiter, unsere Arbeit, unser Alltag, unsere Gespräche bleiben gleich, aber innen verschiebt sich etwas. Dinge, die früher selbstverständlich waren, fühlen sich plötzlich fragil an. Wir haben Ziele erreicht, von denen wir dachten, sie würden uns dauerhaft erfüllen. Und trotzdem kommt ein leiser Gedanke: „War das jetzt alles?“ Das ist kein Zeichen von Undankbarkeit. Psychologisch gesehen passiert hier etwas ziemlich Normales. In der ersten Lebenshälfte bauen viele von uns ihre Identität über Rollen auf. Durch Leistung, Beziehung, Status und Erwartungen anderer. Irgendwann merkt unser Gehirn, diese Rollen beantworten nicht mehr die Frage nach Sinn oder Authentizität. Dann beginnt für uns eine Phase der Neubewertung. Und die fühlt sich oft unbequem an. Wir vergleichen unser jetziges Leben mit früheren Möglichkeiten nicht nur rational, sondern auch emotional. Entscheidungen aus unserer Vergangenheit tauchen wieder auf und wirken schwerer als früher. Unsere Erfolge verlieren etwas von ihrem Glanz, während unsere ungelösten Sehnsüchte lauter werden. Eine Midlife-Phase ist psychologisch eher eine Identitäts-Neuordnung als eine Krise im klassischen Sinn. Oft taucht der Wunsch auf, etwas Echtes zu hinterlassen oder endlich authentisch zu leben. Wir führen gleichzeitig ein gutes Leben und fühlen uns innerlich leer. Diese beiden Dinge schließen sich nicht aus. Eine Midlife-Crisis bedeutet nicht automatisch, dass unser Leben falsch ist. Oft bedeutet sie nur, dass unser inneres System sich weiterentwickelt hat, aber unser äußeres Leben noch auf einer älteren Version basiert. Die impulsiven Klischees, ein neuer Partner, radikale Entscheidungen und alles hinschmeißen sind meistens Versuche, ein inneres Spannungsgefühl schnell zu lösen. Kurzfristig fühlt sich das wie eine Befreiung an, doch langfristig geht es eher darum, sich selbst neu kennenzulernen, nicht nur sein Umfeld zu wechseln.

Öffnen
Allgemein 4. Feb. 2026
402 Views

Positive Erwartung

Eine positive Erwartung bedeutet, dass wir fest damit rechnen, dass etwas gut ausgeht oder hilft und genau diese Erwartung beeinflusst unseren Körper und unser Verhalten. Wenn wir glauben,...

Eine positive Erwartung bedeutet, dass wir fest damit rechnen, dass etwas gut ausgeht oder hilft und genau diese Erwartung beeinflusst unseren Körper und unser Verhalten. Wenn wir glauben, dass etwas wirkt, stellt sich unser Körper darauf ein. Das Gehirn „schaltet“ sozusagen in einen unterstützenden Modus: Es reduziert Stress, setzt hilfreiche Botenstoffe frei und wir nehmen Verbesserungen schneller wahr. Unsere positive Erwartung bedeutet, dass unser Glaube an eine Wirkung echte, positive Reaktionen im Körper auslöst. Eine positive Erwartung beschreibt auch die innere Haltung, die therapeutische Prozesse unterstützt und deren Wirkung verstärken kann. Positive Erwartung wirkt wie ein Verstärker in der Therapie. Die Interventionen sind die Musik, die Erwartung bestimmt, wie klar und kraftvoll sie beim Patienten ankommen. Eine Erwartung ist der Rahmen, in dem Therapie stattfindet kann. Ein stabiler und positiver Rahmen erleichtert es, Veränderungen zuzulassen. Die positive Erwartung ist die innere Mitarbeit des Klienten. Sie aktiviert Aufmerksamkeit, Motivation und Bereitschaft zur Veränderung. Die Erwartung wirkt wie ein Fundament aus Vertrauen. Je stabiler es ist, desto besser können therapeutische Maßnahmen greifen. Eine positive Erwartung ist für jeden von uns von Vorteil. Und sie beschreibt die innere Haltung, die therapeutische Prozesse unterstützt und deren Wirkung verstärken kann.

Öffnen

© 2025 | Impressum | DSGVO