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Psychotherapie 2.0 Berg am Laim

Psychotherapie 2.0

Psychotherapeutische Begleitung / Coaching & Persönlichkeitsentwicklung für Selbstzahler

Psychotherapie 2.0 biete ich als Heilpraktikerin für Psychotherapie an. „2.0“ wird unter anderem so interpretiert: „2.0 bietet eine einzigartige Umgebung zur Kommunikation und Zusammenarbeit“. Und genau da setzen wir an. Wir treffen uns in einer passenden Umgebung und suchen gemeinsam einen stimmigen, gangbaren, neuen Weg für anstehende Probleme. Da auch die Psychotherapie nicht stehen bleibt, sich ständig weiterentwickelt nutzen wir auch neue Tools. Noch werden nicht alle neuen Methoden von den Krankenkassen gezahlt. Doch als Selbstzahler haben Sie die Chance frei zu entscheiden zu wem Sie gehen und ob auch neue Methoden angewandt werden dürfen. Die Kombination aus neuen und herkömmlichen Therapiemethoden haben sich bewährt und kommen bei mir zum Einsatz.

Zu 2.0 steht auch geschrieben: „Durch einfache Programmiertechniken und Werkzeuge wird es auch für Nicht-Experten möglich, als Entwickler zu agieren“. Dies entspricht auch der Therapie, denn durch einfache in der Therapie oder im Life Coaching vermittelte Techniken, lernen Sie sich selbst zu helfen. Kommen Sie vorbei, rufen Sie an wir werden gemeinsam eine passende Version finden und integrieren. 

Täglich etwas Neues:

Für und Wider - Herz und Verstand 
Allgemein 26. Juli 2026
103 Views

Für und Wider – Herz und Verstand 

Oft kämpfen unser Herz und unser Verstand, unsere Gefühle und unser Intellekt, unsere Neigungen und unsere Vernunft gegeneinander an. Es sind unsere Erfahrungen, die uns helfen, wenn wir...

Oft kämpfen unser Herz und unser Verstand, unsere Gefühle und unser Intellekt, unsere Neigungen und unsere Vernunft gegeneinander an. Es sind unsere Erfahrungen, die uns helfen, wenn wir entscheiden müssen, wollen oder dürfen. Wir entscheiden vielleicht manchmal Liebe gegen Pflicht, Sicherheit gegen Freiheit oder Wunsch gegen Verantwortung. Unsere Gefühle und unser Verstand verfolgen oft unterschiedliche Ziele. Unser Gefühle streben nach unmittelbarer Erfüllung, unser Verstand denkt langfristig und wägt Folgen ab. Viele unserer schwierigen Entscheidungen entstehen genau aus diesem Spannungsfeld. Doch Herz und Verstand sind nicht zwangsläufig Gegner. Häufig ergänzen sie sich, denn unsere Gefühle liefern Werte und Motivation und unser Verstand hilft, sie sinnvoll umzusetzen. Die moderne Psychologie zeigt, dass gute Entscheidungen meistens beides brauchen. Denn reine Rationalität kann kalt und lebensfern sein, reines Bauchgefühl dagegen impulsiv und fehleranfällig. In Wirklichkeit beeinflussen sich unsere Emotionen und unser Denken ständig gegenseitig. Vielleicht liegt der eigentliche Konflikt gar nicht zwischen Herz und Verstand, sondern zwischen unseren unterschiedlichen Bedürfnissen. Unserem Wunsch nach Glück und unserem Bedürfnis nach Sicherheit, zwischen dem, was wir wollen, und dem, was wir für unsere Verantwortung halten. Nicht das Herz oder der Verstand allein führen uns zu guten Entscheidungen. Erst wenn beide miteinander ins Gespräch kommen, entsteht in uns echte Weisheit.

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Annehmen statt kämpfen 
Allgemein 25. Juli 2026
223 Views

Annehmen statt kämpfen 

In vielen Situationen bringt uns Annehmen tatsächlich weiter anstatt zu kämpfen. Der entscheidende Punkt dabei ist allerdings, dass Annehmen nicht dasselbe ist wie Aufgeben. Annehmen bedeutet nur, dass...

In vielen Situationen bringt uns Annehmen tatsächlich weiter anstatt zu kämpfen. Der entscheidende Punkt dabei ist allerdings, dass Annehmen nicht dasselbe ist wie Aufgeben. Annehmen bedeutet nur, dass wir die Realität so anerkennen, wie sie gerade ist, dass wir nicht ständig gegen Tatsachen ankämpfen, die sich im Moment nicht ändern lassen und die Energie stattdessen darauf richten, was wir vielleicht beeinflussen können. Kämpfen hingegen kann für uns sinnvoll sein, wenn es um veränderbare Dinge geht. Problematisch wird es erst, wenn wir gegen Unveränderliches kämpfen, wie die Vergangenheit, eine bereits eingetretene Krankheit, den Tod eines geliebten Menschen oder gegen unsere Gefühle, die gerade da sind. Annehmen spart Energie, denn unser innerer Widerstand kostet viel Kraft. Unsere Gedanken wie „Das darf nicht sein“ oder „Es müsste anders sein“ erzeugen zusätzlichen Stress, ohne dass wir die Situation verändern. Es schafft auch Klarheit, denn wenn wir akzeptieren, was gerade ist, können wir nüchterner entscheiden, wie wir als Nächstes handeln. Widerstand verengt oft unseren Blick. Viele psychologische Ansätze unterscheiden hier zwischen dem eigentlichen Schmerz und dem zusätzlichen Leid, das durch den Kampf gegen den Schmerz entsteht. Ein Verlust schmerzt uns oft sehr. Der ständige Versuch, ihn ungeschehen machen zu wollen, vergrößert oft noch unser Leiden. Paradoxerweise führt unsere Akzeptanz oft eher zu Veränderungen. Wer von uns vielleicht akzeptiert: „Ich bin gerade erschöpft“, kann überlegen, wie er sich erholt. Derjenige von uns, der nur dagegen ankämpft „Ich darf nicht erschöpft sein“, ignoriert häufig seine eigenen Bedürfnisse. Annehmen heißt also nur, dass wir die Realität nicht verleugnen. Kämpfen lohnt sich dort, wo Veränderung möglich ist, doch nicht gegen die Tatsache, dass etwas bereits vorhanden ist. Die Kombination aus Akzeptanz und anschließendem bewusstem Handeln wird in der Psychologie als besonders hilfreich angesehen, weil sie sowohl Stress reduziert als auch die eigene Wirksamkeit stärkt.

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Banalitäten sind da
Allgemein 24. Juli 2026
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Banalitäten sind da

Ja, Banalitäten sind da, denn manche Dinge sind für uns objektiv alltäglich oder ganz selbstverständlich. Sowas wie, dass das Wasser bei Normaldruck bei 100 °C kocht oder dass...

Ja, Banalitäten sind da, denn manche Dinge sind für uns objektiv alltäglich oder ganz selbstverständlich. Sowas wie, dass das Wasser bei Normaldruck bei 100 °C kocht oder dass die Sonne, aus unserer Perspektive, jeden Morgen aufgeht. Wir nennen sie banal, weil sie für uns gewöhnlich und erwartbar sind. Oder wir machen etwas zur Banalität. Was banal erscheint, hängt nämlich stark von unserer Wahrnehmung ab. Etwas, das für einen von uns selbstverständlich ist, kann für den anderen faszinierend oder tiefgründig sein. Ein Sonnenaufgang kann als „nichts Besonderes” gelten, oder für uns ein überwältigendes Erlebnis sein. In diesem Sinne entsteht Banalität durch unsere Gewöhnung, unsere Aufmerksamkeit oder unsere fehlende Neugier. Unsere Philosophen haben dazu in ihren Gedankenspielen gezeigt, dass „banal” nicht bedeutet, etwas sei harmlos oder unwichtig, sondern dass es durch Gedankenlosigkeit gewöhnlich erscheinen kann. Banalität ist weniger eine Eigenschaft der Dinge als eine Beziehung zwischen den Dingen und unserem Blick auf sie. Manche Ereignisse sind häufig, doch erst unsere Gewöhnung macht sie banal. Vielleicht sollten wir sagen: Es gibt das Alltägliche, doch banal wird es erst durch die Art, wie wir ihm begegnen.

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