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Psychotherapie 2.0 Berg am Laim

Psychotherapie 2.0

Psychotherapeutische Begleitung / Coaching & Persönlichkeitsentwicklung für Selbstzahler

Psychotherapie 2.0 biete ich als Heilpraktikerin für Psychotherapie an. „2.0“ wird unter anderem so interpretiert: „2.0 bietet eine einzigartige Umgebung zur Kommunikation und Zusammenarbeit“. Und genau da setzen wir an. Wir treffen uns in einer passenden Umgebung und suchen gemeinsam einen stimmigen, gangbaren, neuen Weg für anstehende Probleme. Da auch die Psychotherapie nicht stehen bleibt, sich ständig weiterentwickelt nutzen wir auch neue Tools. Noch werden nicht alle neuen Methoden von den Krankenkassen gezahlt. Doch als Selbstzahler haben Sie die Chance frei zu entscheiden zu wem Sie gehen und ob auch neue Methoden angewandt werden dürfen. Die Kombination aus neuen und herkömmlichen Therapiemethoden haben sich bewährt und kommen bei mir zum Einsatz.

Zu 2.0 steht auch geschrieben: „Durch einfache Programmiertechniken und Werkzeuge wird es auch für Nicht-Experten möglich, als Entwickler zu agieren“. Dies entspricht auch der Therapie, denn durch einfache in der Therapie oder im Life Coaching vermittelte Techniken, lernen Sie sich selbst zu helfen. Kommen Sie vorbei, rufen Sie an wir werden gemeinsam eine passende Version finden und integrieren. 

Täglich etwas Neues:

Wer Harmonie sät, erntet Vertrauen - wer Disharmonie sät, erntet Konflikte 
Allgemein 31. Juli 2026
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Wer Harmonie sät, erntet Vertrauen – wer Disharmonie sät, erntet Konflikte 

Dies ist wahrscheinlich nur eine saloppe allgemeine Lebensregel, eine Beobachtung über unsere menschlichen Beziehungen. Denn wir reagieren eher auf den Ton, den wir hören und erleben. Wenn wir...

Dies ist wahrscheinlich nur eine saloppe allgemeine Lebensregel, eine Beobachtung über unsere menschlichen Beziehungen. Denn wir reagieren eher auf den Ton, den wir hören und erleben. Wenn wir respektvoll, freundlich und lösungsorientiert auftreten, also Harmonie sähen, löst dies bei den anderen eher Vertrauen aus. Sie fühlen sich sicher und sind eher bereit, ebenfalls offen und kooperativ zu sein. Unser Vertrauen entsteht unter anderem durch wiederholte positive Erfahrungen. Wenn wir zuverlässig, ehrlich und fair handeln, gehen die andere mit der Zeit davon aus, dass sie sich auf uns verlassen können. Vertrauen wächst also durch unser konsistentes Verhalten. Doch Disharmonie erzeugt oft Abwehr. Denn wer uns häufig provoziert, respektlos kommuniziert oder Konflikte schürt, aktiviert bei den anderen natürlich Misstrauen oder auch Verteidigung. Dadurch eskalieren unsere Meinungsverschiedenheiten dann viel leichter. Da unser Emotionen ansteckend sind, spricht man in der Psychologie von emotionaler Ansteckung. Es können sich unsere Ruhe, unsere Freundlichkeit und unsere Gelassenheit übertragen, doch ebenso übertragen wir unseren Ärger, unsere Aggressionen oder unsere Feindseligkeiten. Es gibt selbstverständlich auch Ausnahmen. Denn manchmal müssen wir auch unbequeme Wahrheiten ansprechen. Das kann zunächst Disharmonie auslösen, langfristig dennoch zu mehr Vertrauen führen, weil dann unsere Ehrlichkeit geschätzt wird. Umgekehrt gibt es auch diejenigen unter uns, die oberflächlich harmonisch wirken, aber manipulativ oder unehrlich sind. Dann entsteht natürlich trotz freundlichem Auftreten kein echtes Vertrauen. Vielleicht sollten wir sagen, wer respektvoll, ehrlich und konstruktiv handelt, schafft oft Vertrauen. Wer respektlos, unfair oder destruktiv handelt, erhöht leider die Wahrscheinlichkeit von Konflikten.

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Immer wenn Du denkst es geht nicht mehr …
Allgemein 30. Juli 2026
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Immer wenn Du denkst es geht nicht mehr …

„Immer wenn du denkst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her.“ Psychologisch kann dieser Satz für uns aus mehreren Gründen hilfreich sein. Wenn wir in...

„Immer wenn du denkst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her.“ Psychologisch kann dieser Satz für uns aus mehreren Gründen hilfreich sein. Wenn wir in einer Krise sind, neigen wir oft dazu, die Zukunft sehr negativ zu sehen. In der Psychologie spricht man auch davon, dass starke Belastungen unseren Blick verengen. Der Satz erinnert uns daran, dass sich Situationen verändern können und dass keiner, auch wir nicht, die Zukunft vollständig vorhersagen können. Die Widerstandsfähigen unter uns haben häufig die Überzeugung, dass schwierige Phasen vorübergehen und sich neue Möglichkeiten ergeben. Der Satz unterstützt, für alle, genau diese Haltung, auch wenn gerade noch keine Lösung sichtbar ist, kann sie noch auftauchen. Der Satz relativiert unsere Gefühle, ohne sie zu leugnen. Er sagt uns nicht, dass es uns gar nicht schlecht geht, sondern wenn es sich jetzt aussichtslos anfühlt, muss das nicht das Ende sein. Das kann uns natürlich Trost spenden. Er fördert auch unseren Optimismus, jedoch keinen unrealistischen. Gesunder Optimismus bedeutet nicht zu glauben, dass alles automatisch gut wird, sondern das wir offen dafür bleiben, dass positive Wendungen möglich sind. Der Satz drückt eher unsere Offenheit hierfür aus. Natürlich gibt es hier auch Grenzen. Wenn wir uns in einer schweren Krise, einer Depression oder auch in einer Phase nach einem schweren Verlust befinden, kann der Satz viel zu einfach sein oder von uns sogar verletzend empfunden werden. In solchen Momenten brauchen wir oft zuerst Verständnis und Mitgefühl, bevor so einfache Hoffnungssätze hilfreich werden. Hoffnung wirkt meistens am besten, wenn sie von uns mit dem Gefühl verbunden ist, wir werden in unserer Not gesehen. Der Satz ist also psychologisch durchaus wertvoll, weil er ein zentrales Prinzip der Resilienz ausdrückt. Denn unsere Gefühle von Hoffnungslosigkeit sind nicht immer ein verlässlicher Maßstab dafür, wie unsere Zukunft tatsächlich verlaufen wird. Wir dürfen auf positive Wendungen hoffen. 

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Etwas darstellen was man gar nicht ist 
Allgemein 28. Juli 2026
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Etwas darstellen was man gar nicht ist 

Wir stellen uns manchmal als etwas dar, das wir eigentlich nicht sind. Das kann viele Gründe haben, doch oft steckt dahinter ein Bedürfnis oder eine Unsicherheit, nicht unbedingt...

Wir stellen uns manchmal als etwas dar, das wir eigentlich nicht sind. Das kann viele Gründe haben, doch oft steckt dahinter ein Bedürfnis oder eine Unsicherheit, nicht unbedingt eine böse Absicht. Wir können nach Anerkennung suchen. Wir möchten bewundert, respektiert oder gemocht werden und übertreiben deshalb unsere Fähigkeiten, unseren Erfolge oder unseren Lebensstil. Oder wir wollen unsere Unsicherheit verbergen. Derjenige von uns, der sich selbst als nicht gut genug empfindet, versucht manchmal, diese Gefühle mit einer Fassade zu überspielen. Auch das Dazugehören wollen gehört dazu. Wir passen uns einer Gruppe an und geben uns so, wie wir glauben, dass wir akzeptiert werden. Manchmal wollen wir einen Status oder Vorteile gewinnen. Manche von uns hoffen dann auf berufliche, finanzielle oder soziale Vorteile, wenn sie erfolgreicher oder kompetenter wirken. Nach schlechten Erfahrungen kann eine „Maske” uns helfen, uns verletzlich zu fühlen oder wir können Ablehnung vermeiden, also als Selbstschutz. Gewohnheit oder Selbsttäuschung gibt es auch noch, denn manche von uns erzählen sich ihre eigene Geschichte so oft, dass sie sie teilweise selbst glauben. Wir machen es, weil wir Bedürfnisse haben, nach Sicherheit, Liebe, Anerkennung oder Kontrolle. Unser Verhalten ist oft ein Versuch, diese Bedürfnisse zu erfüllen, auch wenn die Strategie langfristig oft nach hinten losgeht. Dann kann es passieren, dass wir mit Vertrauensverlust leben müssen, wenn die Wahrheit ans Licht kommt. Oder wir haben nur noch oberflächliche Beziehungen, weil andere nur unsere Fassade kennenlernen. Es kann sich auch innerer Stress entwickeln, weil wir ständig eine Rolle aufrechterhalten müssen. Oder ganz schlimm, wir haben das Gefühl, nie wirklich unseretwegen akzeptiert zu werden. Natürlich gibt es auch hier Unterschiede. Derjenige unter uns, der im Vorstellungsgespräch seine Stärken etwas überbetont, handelt natürlich ganz anders als diejenigen unter uns, die bewusst über Jahre eine falsche Identität oder einen erfundenen Lebenslauf aufrechterhalten.

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