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Psychotherapie 2.0 Berg am Laim

Psychotherapie 2.0

Psychotherapie 2.0 für Selbstzahler

Psychotherapie 2.0 biete ich als Heilpraktikerin für Psychotherapie an. „2.0“ wird unter anderem so interpretiert: „2.0 bietet eine einzigartige Umgebung zur Kommunikation und Zusammenarbeit“. Und genau da setzen wir an. Wir treffen uns in einer passenden Umgebung und suchen gemeinsam einen stimmigen, gangbaren, neuen Weg für anstehende Probleme. Da auch die Psychotherapie nicht stehen bleibt, sich ständig weiterentwickelt nutzen wir auch neue Tools. Noch werden nicht alle neuen Methoden von den Krankenkassen gezahlt. Doch als Selbstzahler haben Sie die Chance frei zu entscheiden zu wem Sie gehen und ob auch neue Methoden angewandt werden dürfen. Die Kombination aus neuen und herkömmlichen Therapiemethoden haben sich bewährt und kommen bei mir zum Einsatz.

Zu 2.0 steht auch geschrieben: „Durch einfache Programmiertechniken und Werkzeuge wird es auch für Nicht-Experten möglich, als Entwickler zu agieren“. Dies entspricht auch der Therapie, denn durch einfache in der Therapie oder im Life Coaching vermittelte Techniken, lernen Sie sich selbst zu helfen. Kommen Sie vorbei, rufen Sie an wir werden gemeinsam eine passende Version finden und integrieren. 

Täglich etwas Neues:

Klassiker interessieren uns
Allgemein 7. Feb. 2026
103 Views

Klassiker interessieren uns

Klassiker haben den Ruf: „Das ist wichtig.“ Viele von uns denken, wenn ein Werk so lange überlebt hat, steckt wahrscheinlich etwas Grundsätzliches drin, ob es über Liebe, Macht,...

Klassiker haben den Ruf: „Das ist wichtig.“ Viele von uns denken, wenn ein Werk so lange überlebt hat, steckt wahrscheinlich etwas Grundsätzliches drin, ob es über Liebe, Macht, Angst, Gesellschaft oder den Sinn geht, es sind Themen, die nie alt werden. Klassiker sind wie ein kulturelles Lagerfeuer. Wir lesen, hören oder schauen dieselben Sachen wie unsere Eltern, Großeltern oder Leute aus anderen Ländern und das schafft ein Gefühl von gemeinsamer Geschichte und von Miteinander wie am Lagerfeuer. Ganz ehrlich, oft ist es einfach auch Neugier oder sogar Skepsis. Wir wollen es selbst herausfinden und fragen uns vielleicht, ist das wirklich so genial oder nur überbewertet? Wenn wir aktuelle Filme, Musik oder Bücher lieben, stoßen wir oft schnell auf Klassiker als Ursprung. Dann kann es echt spannend sein zu sehen, ach daher kommt diese Idee. Manche Klassiker fühlen sich überraschend aktuell an, obwohl sie alt sind. Das kann richtig faszinierend sein, wenn wir feststellen, dass die Menschen vor 200 Jahren schon ähnliche Sorgen hatten, wie wir heute. Seien wir mal ehrlich, für manche von uns ist es auch ein bisschen kulturelles Kapital, denn Klassiker zu kennen wirkt „gebildet“. Das ist nicht der schönste Grund, doch auch er existiert. Viele von uns wechseln im Laufe ihres Lebens die Perspektive. Etwas, das wir mit 16 gehasst haben, fühlt sich mit 30 plötzlich total relevant an, weil wir andere Erfahrungen und Erwartungen haben. Dazugehören oftmals auch die Klassiker. 

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Alles kann - nichts muss 
Allgemein 6. Feb. 2026
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Alles kann – nichts muss 

„Alles kann – nichts muss“ benutzen wir immer dann, wenn Optionen offen sind und kein Druck entstehen soll. Der Satz signalisiert unserem Gegenüber, Du darfst – aber du...

„Alles kann – nichts muss“ benutzen wir immer dann, wenn Optionen offen sind und kein Druck entstehen soll. Der Satz signalisiert unserem Gegenüber, Du darfst – aber du bist zu nichts verpflichtet. Ob bei Workshops oder auf Partys, wir dürfen bei allem mitmachen, müssen es aber nicht. In unseren Gesprächen signalisiert „Alles kann – nichts muss“, dass Grenzen respektiert werden und niemand zu etwas gedrängt wird. Auch beim Coaching, in der Therapie oder bei Seminaren ist das Motto hilfreich, die Teilnehmer dürfen sich einbringen, aber auch einfach nur zuhören. Bei der Arbeit, beim Brainstorming oder bei Projekten sind Ideen willkommen, aber nicht zwingend. Wir nutzen „Alles kann – nichts muss“ um Druck rausnehmen, damit sich die anderen freier und sicherer fühlen. Jeder entscheidet selbst, was für ihn passt. Erfahrungsgemäß trauen sich viele eher, etwas auszuprobieren, wenn nichts „muss“. Und es werden Grenzen respektiert, was besonders wichtig ist, bei sensiblen Themen oder in neuen Gruppen. Manchmal wird der Satz natürlich auch locker und humorvoll benutzt, etwa bei Einladungen „Komm vorbei – alles kann, nichts muss“, um zu zeigen, Du bist immer willkommen, egal ob Du mitmachst oder still genießt.

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Allgemein 5. Feb. 2026
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Midlife-Crisis

Eine Midlife-Crisis ist selten ein plötzlicher Zusammenbruch. Meist beginnt sie leise. Wir funktionieren nach außen weiter, unsere Arbeit, unser Alltag, unsere Gespräche bleiben gleich, aber innen verschiebt sich...

Eine Midlife-Crisis ist selten ein plötzlicher Zusammenbruch. Meist beginnt sie leise. Wir funktionieren nach außen weiter, unsere Arbeit, unser Alltag, unsere Gespräche bleiben gleich, aber innen verschiebt sich etwas. Dinge, die früher selbstverständlich waren, fühlen sich plötzlich fragil an. Wir haben Ziele erreicht, von denen wir dachten, sie würden uns dauerhaft erfüllen. Und trotzdem kommt ein leiser Gedanke: „War das jetzt alles?“ Das ist kein Zeichen von Undankbarkeit. Psychologisch gesehen passiert hier etwas ziemlich Normales. In der ersten Lebenshälfte bauen viele von uns ihre Identität über Rollen auf. Durch Leistung, Beziehung, Status und Erwartungen anderer. Irgendwann merkt unser Gehirn, diese Rollen beantworten nicht mehr die Frage nach Sinn oder Authentizität. Dann beginnt für uns eine Phase der Neubewertung. Und die fühlt sich oft unbequem an. Wir vergleichen unser jetziges Leben mit früheren Möglichkeiten nicht nur rational, sondern auch emotional. Entscheidungen aus unserer Vergangenheit tauchen wieder auf und wirken schwerer als früher. Unsere Erfolge verlieren etwas von ihrem Glanz, während unsere ungelösten Sehnsüchte lauter werden. Eine Midlife-Phase ist psychologisch eher eine Identitäts-Neuordnung als eine Krise im klassischen Sinn. Oft taucht der Wunsch auf, etwas Echtes zu hinterlassen oder endlich authentisch zu leben. Wir führen gleichzeitig ein gutes Leben und fühlen uns innerlich leer. Diese beiden Dinge schließen sich nicht aus. Eine Midlife-Crisis bedeutet nicht automatisch, dass unser Leben falsch ist. Oft bedeutet sie nur, dass unser inneres System sich weiterentwickelt hat, aber unser äußeres Leben noch auf einer älteren Version basiert. Die impulsiven Klischees, ein neuer Partner, radikale Entscheidungen und alles hinschmeißen sind meistens Versuche, ein inneres Spannungsgefühl schnell zu lösen. Kurzfristig fühlt sich das wie eine Befreiung an, doch langfristig geht es eher darum, sich selbst neu kennenzulernen, nicht nur sein Umfeld zu wechseln.

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