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Psychotherapie 2.0 Berg am Laim

Psychotherapie 2.0

Psychotherapie 2.0 für Selbstzahler

Psychotherapie 2.0 biete ich als Heilpraktikerin für Psychotherapie an. „2.0“ wird unter anderem so interpretiert: „2.0 bietet eine einzigartige Umgebung zur Kommunikation und Zusammenarbeit“. Und genau da setzen wir an. Wir treffen uns in einer passenden Umgebung und suchen gemeinsam einen stimmigen, gangbaren, neuen Weg für anstehende Probleme. Da auch die Psychotherapie nicht stehen bleibt, sich ständig weiterentwickelt nutzen wir auch neue Tools. Noch werden nicht alle neuen Methoden von den Krankenkassen gezahlt. Doch als Selbstzahler haben Sie die Chance frei zu entscheiden zu wem Sie gehen und ob auch neue Methoden angewandt werden dürfen. Die Kombination aus neuen und herkömmlichen Therapiemethoden haben sich bewährt und kommen bei mir zum Einsatz.

Zu 2.0 steht auch geschrieben: „Durch einfache Programmiertechniken und Werkzeuge wird es auch für Nicht-Experten möglich, als Entwickler zu agieren“. Dies entspricht auch der Therapie, denn durch einfache in der Therapie oder im Life Coaching vermittelte Techniken, lernen Sie sich selbst zu helfen. Kommen Sie vorbei, rufen Sie an wir werden gemeinsam eine passende Version finden und integrieren. 

Täglich etwas Neues:

Verwöhnen und verwöhnt werden 
Allgemein 5. Mai 2026
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Verwöhnen und verwöhnt werden 

„Verwöhnen“ und „verwöhnt werden“ fühlen sich für uns oft wie ein natürliches Paar an, doch es ist nicht automatisch immer ausgeglichen. Das Gleichgewicht entsteht hier eher durch Passung,...

„Verwöhnen“ und „verwöhnt werden“ fühlen sich für uns oft wie ein natürliches Paar an, doch es ist nicht automatisch immer ausgeglichen. Das Gleichgewicht entsteht hier eher durch Passung, durch Timing und nach Absprachen, auch nach stillschweigender Absprache, als durch die bloße Tatsache, dass beide Seiten verwöhnen wollen. Meistens ist es eher nicht automatisch ausgeglichen. Denn unsere Bedürfnisse sind verschieden und auch wechselhaft. Manche von uns fühlen sich besonders geliebt, wenn sie versorgt werden und andere, wenn sie gesehen werden. Außerdem ändern sich unsere Bedürfnisse mit der Zeit durch Stress, unterschiedliche Energien und verschiedene Lebensphasen. Verwöhnen kann heißen, dass wir Zeit haben, Aufmerksamkeit schenken, Körpernähe zulassen, praktische Hilfe anbieten oder auch kleine liebevolle Gesten und Ermutigungen zeigen. Wenn zwei von uns „verwöhnen“ sagen, aber unterschiedliche Auslöser meinen, wirkt es sehr schnell ungleich. Wer gerade mehr leistet ob durch Arbeit, Krankheit oder das Alltagspensum gibt dann mehr und bekommt weniger. Das ist natürlich nicht „falsch“, aber es braucht in jeder unserer Beziehungen wieder ein Gleichgewicht, damit es sich nicht in Ungerechtigkeit verwandelt. Es kann auch sein, das eine Seite Fürsorge als Geschenk erlebt und die andere als Verpflichtung. Es sollte auch keine Buchhaltung geben, sondern eher eine Regel wie: „Wenn du viel gibst, bekommst du auch mehr Spielraum“ oder „Wir wechseln unsere Rollen je nach Phase“. Wenn unser Verwöhnen das trifft, was der oder die andere gerade wirklich braucht, fühlt es sich ausgeglichen an, selbst wenn die Mengen zeitweise unterschiedlich sind. Auch kleine, verlässliche Gesten, die beide Seiten regelmäßig erreichen, schaffen viel eher ein Gleichgewicht als seltene, übermäßig intensive Ausbrüche. Ein Ausgleich entsteht immer, wenn Verwöhnen nicht aus Selbstverrat besteht. Wenn wir geben, ohne uns zu verlieren, bleibt unser „Ja“ echt und das kommt dann auch so an. 

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Nicht vom Äußeren blenden lassen
Allgemein 4. Mai 2026
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Nicht vom Äußeren blenden lassen

Wir lassen uns ziemlich oft vom Äußeren blenden, ob von der Werbung, beim Dating, bei Jobvorstellungen oder im alltäglichen echten Gespräch. Das passiert weniger, weil wir „oberflächlich“ sind,...

Wir lassen uns ziemlich oft vom Äußeren blenden, ob von der Werbung, beim Dating, bei Jobvorstellungen oder im alltäglichen echten Gespräch. Das passiert weniger, weil wir „oberflächlich“ sind, sondern viel mehr, weil unser Gehirn extrem schnell Muster erkennt und gerne Abkürzungen nutzt, um in Sekunden Einschätzungen zu treffen. Wir bewerten Gesichter, Kleidung oder den Tonfall sehr schnell, weil wir dafür keine langen Analysen brauchen. Das ist evolutionär sehr praktisch eingerichtet. Wenn uns ein Signal wie : wirkt kompetent oder erscheint vertrauenswürdig in der Vergangenheit oft mit Erfolg gelungen ist, wird es heute automatisch als Hinweis genutzt. Wir machen gerne aus einem starken Merkmal, wie Aussehen, Auftreten oder Status-Symbolen oft schnell eine Gesamtbewertung. Wenn wir wenig über eine Person wissen, füllen wir die Lücke einfach mit Annahmen. Das kann sich anfühlen wie unser „Bauchgefühl“, ist aber oft eher eine Mischung aus Erfahrung, kulturellen Mustern und dem, was gerade sichtbar ist. Bestimmte äußere Merkmale gelten in einer Umgebung als Status, Attraktivität oder Professionalität. Unser System lernt diese Codes, auch ohne dass wir es uns bewusst machen. Ebenso helfen natürlich Stress, Zeitdruck, Unsicherheit oder Hoffnung, das wir uns einfach blenden lassen. Äußeres ist immer sofort da, Charakter und Verlässlichkeit zeigen sich erst mit der Zeit. Wenn wir aber sofort handeln wollen, bei etwas bei einem Bewerbungsgespräch oder beim ersten Date, wird das Sichtbare kurzfristig aus Erfahrung interpretiert. Was wir dagegen tun können ist, sobald wir es bemerken, einen kleinen Mini-Check starten, statt im Gesamturteil festzusitzen. Wir fragen uns dann : „Was sehe ich wirklich?“ Stellen die Fakten fest und vergleichen dies mit unserer Interpretation: „Was schließe ich daraus?“ 

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Ihr Auftritt bitte
Allgemein 3. Mai 2026
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Ihr Auftritt bitte

„Ihr Auftritt, bitte!“ kann für uns gut als Motivation funktionieren, weil es uns innerlich in eine aktive Rolle bringt. Wir sind dann nicht passiv oder ausgeliefert, sondern diejenigen,...

„Ihr Auftritt, bitte!“ kann für uns gut als Motivation funktionieren, weil es uns innerlich in eine aktive Rolle bringt. Wir sind dann nicht passiv oder ausgeliefert, sondern diejenigen, der jetzt handeln. Der Satz wirkt wie ein Startsignal, das uns sofort vom Zögern ins Tun bringt, und hilft uns gleichzeitig, den Moment bewusster wahrzunehmen statt uns in Sorgen oder Perfektionismus zu verlieren. Am besten nutzen wir ihn gezielt als mentalen Trigger. Vielleicht vor wichtigen Gesprächen, um Präsentationen zu erstellen, um schwierige E-Mail zu schreiben, um jemanden anzusprechen oder um Entscheidung treffen in denen wir sonst vielleicht zögern würden. Wir sind nicht Opfer der Situation, sondern „Akteure auf der Bühne“. Ein Auftritt passiert jetzt und nicht in der Vergangenheit oder in der Zukunft. Der Satz erinnert uns daran präsent zu sein, statt uns in „Was wäre wenn“ Gedanken zu verlieren. Das nimmt oft die Nervosität raus und gibt uns mehr Kontrolle. Er erzeugt eher Energie und Aktivierung als Entspannung, deshalb ist er besonders dann hilfreich, wenn wir einen kleinen Schub brauchen, um ins Handeln zu kommen. Wir können uns damit jederzeit selbst motivieren und uns vielleicht sogar eine passende Bühne vor Augen führen. Ich wünsche jedem viele wunderschöne und erfolgreiche Auftritte. 

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