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Psychotherapie 2.0 Berg am Laim

Psychotherapie 2.0

Psychotherapeutische Begleitung / Coaching & Persönlichkeitsentwicklung für Selbstzahler

Psychotherapie 2.0 biete ich als Heilpraktikerin für Psychotherapie an. „2.0“ wird unter anderem so interpretiert: „2.0 bietet eine einzigartige Umgebung zur Kommunikation und Zusammenarbeit“. Und genau da setzen wir an. Wir treffen uns in einer passenden Umgebung und suchen gemeinsam einen stimmigen, gangbaren, neuen Weg für anstehende Probleme. Da auch die Psychotherapie nicht stehen bleibt, sich ständig weiterentwickelt nutzen wir auch neue Tools. Noch werden nicht alle neuen Methoden von den Krankenkassen gezahlt. Doch als Selbstzahler haben Sie die Chance frei zu entscheiden zu wem Sie gehen und ob auch neue Methoden angewandt werden dürfen. Die Kombination aus neuen und herkömmlichen Therapiemethoden haben sich bewährt und kommen bei mir zum Einsatz.

Zu 2.0 steht auch geschrieben: „Durch einfache Programmiertechniken und Werkzeuge wird es auch für Nicht-Experten möglich, als Entwickler zu agieren“. Dies entspricht auch der Therapie, denn durch einfache in der Therapie oder im Life Coaching vermittelte Techniken, lernen Sie sich selbst zu helfen. Kommen Sie vorbei, rufen Sie an wir werden gemeinsam eine passende Version finden und integrieren. 

Täglich etwas Neues:

Die Weisheit mit Löffeln gefressen
Allgemein 16. Juli 2026
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Die Weisheit mit Löffeln gefressen

Der Spruch „die Weisheit mit Löffeln gefressen haben“ ist eine Redewendung, die wir ironisch oder spöttisch verwenden. Wir sagen das über jemanden, der so tut, als wüsste er...

Der Spruch „die Weisheit mit Löffeln gefressen haben“ ist eine Redewendung, die wir ironisch oder spöttisch verwenden. Wir sagen das über jemanden, der so tut, als wüsste er alles oder als sei er besonders klug. Meistens meinen wir damit, dass die- oder derjenige überheblich oder besserwisserisch auftreten. Unsere Vorstellung ist bildlich und meint, dass jemand die Weisheit in so großen Mengen aufgenommen, als hätte er sie regelrecht löffelweise gegessen. Gerade diese Übertreibung macht die Redewendung eher ironisch. Diesen Spruch nutzen wir, wenn wir ausdrücken möchten, dass jemand sich für besonders klug hält oder sich wie ein Besserwisser verhält, meistens mit einem augenzwinkernden oder einem kritischen Unterton. Echte Weisheit dagegen geht oft mit Demut einher. Wer von uns viel weiß, erkennt meistens auch, wie viel er nicht weiß. Soweit ich weiß, wird diese Aussage häufig mit einem Gedanken verbunden, der auf Sokrates zurückgeführt wird, nämlich: „Ich weiß, dass ich nichts weiß.“ Ob er das genau so gesagt hat, ist vielleicht umstritten, doch die Idee bringt den Unterschied gut auf den Punkt. Der Weise unter uns strahlt Ruhe aus, urteilt nicht vorschnell und muss seine Klugheit natürlich nicht beweisen. Dagegen nutzen wir den Spruch „Er hat die Weisheit mit Löffeln gefressen“ fast immer dann, wenn jemand den Eindruck erweckt, unfehlbar zu sein. Paradoxerweise gilt jedoch oft, je mehr jemand betonen muss, wie klug er ist, desto weniger weise wirkt er. Weisheit zeigt sich uns eher im Verhalten als in Behauptungen. Sie äußert sich in Offenheit, Gelassenheit und auch der Bereitschaft, die eigene Meinung zu hinterfragen.

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Nicht Untergehen 
Allgemein 15. Juli 2026
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Nicht Untergehen 

Wenn wir „nicht untergehen” sagen und es im übertragenen Sinn meinen, dann gehen wir davon aus, dass wir eventuell große Anforderungen, große Sorgen oder reichlich Arbeit zu bewältigen...

Wenn wir „nicht untergehen” sagen und es im übertragenen Sinn meinen, dann gehen wir davon aus, dass wir eventuell große Anforderungen, große Sorgen oder reichlich Arbeit zu bewältigen haben. Oder wir werden vom Leben überwältigt, dann gibt es verschiedene Ansätze, die uns helfen können. Es hängt davon ab, wodurch das Gefühl des Untergehens entstanden ist. Wir sollten benennen, worin wir untergehen. Ist es vielleicht die Arbeit, oder sind es finanzielle Sorgen, ist es Einsamkeit, oder vielleicht mehr Verantwortung als tragbar oder etwas ganz anderes? Ein klar benanntes Problem lässt sich oft leichter von uns angehen. Wir können Prioritäten setzen. Nicht alles ist gleich dringend. Manchmal hilft es uns, bewusst zu entscheiden, welche Aufgaben heute wirklich erledigt werden müssen und welche eventuell noch warten können. Wir können natürlich auch Unterstützung annehmen. Ob wir mit einer vertrauten Person sprechen, Aufgaben delegieren oder professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, alles kann die Last verringern und wir müssen nicht untergehen. Grenzen ziehen ist auch immer hilfreich. Wenn möglich sollten wir „Nein” zu zusätzlichen Verpflichtungen sagen oder eventuelle Erwartungen realistischer gestalten. Für Ausgleich sorgen ist auch eine Strategie. Ausreichend Schlaf, Bewegung, regelmäßiges Essen und kleine Erholungspausen lösen natürlich nicht die Ursache des Untergehens, können aber unsere Belastbarkeit erheblich verbessern. Wir können auch mal unseren Blick verkleinern. Statt das ganze Problem auf einmal lösen zu wollen, den nächsten kleinen, konkreten Schritt wählen und machen. Manchmal beschreibt „untergehen” aber auch etwas Tieferes, das Gefühl, keinen Ausweg mehr zu sehen oder emotional zu versinken. Wenn das längere Zeit anhält oder sehr intensiv ist, kann uns ein Gespräch mit einer uns nahestehenden Person oder mit einer psychotherapeutischen Fachkraft eine große Hilfe sein.

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Was man ertragen kann und muss 
Allgemein 14. Juli 2026
384 Views

Was man ertragen kann und muss 

Es gibt keine allgemeingültigen Regeln dafür, was man ertragen kann oder muss. Doch natürlich haben schon verschiedene Traditionen versucht, Kriterien dafür zu entwickeln. Zunächst lohnt es sich für...

Es gibt keine allgemeingültigen Regeln dafür, was man ertragen kann oder muss. Doch natürlich haben schon verschiedene Traditionen versucht, Kriterien dafür zu entwickeln. Zunächst lohnt es sich für uns, zwischen den beiden Begriffen zu unterscheiden. „Ertragen können” beschreibt eine Fähigkeit oder Grenze. Sie ist natürlich individuell. Was der eine aushält, kann einen anderen total überfordern. „Ertragen müssen” ist eher eine normative Aussage. Sie fragt danach, ob wir eine Verpflichtung haben, etwas hinzunehmen, statt uns dagegen zu wehren oder dass wir es verändern wollen. Etwas zu ertragen heißt natürlich nicht einfach, dass wir passiv leiden. Es kann bedeuten, dass wir auch mal Schmerz oder Verlust aushalten. Oder wir müssen mal eine unangenehme Situation vorübergehend annehmen, weil sie nicht sofort geändert werden kann. Wir können auch mal bewusst auf eine impulsive Reaktion verzichten. Ertragen ist also für uns eine Form des Umgangs mit der Wirklichkeit, also weder bloße Resignation noch zwangsläufig Mut. Was wir ertragen können oder müssen, ist natürlich ein wichtiger Unterschied. Denn es gibt Situationen, in denen Ertragen Ausdruck von unserer Stärke ist. Es gibt aber ebenso Situationen, in denen nicht zu ertragen, also Grenzen zu setzen, Hilfe zu suchen oder Widerstand zu leisten, die stärkere und angemessenere Entscheidung von uns ist. Wir könnten uns sagen, ertrage, was sich im Moment nicht ändern lässt. Verändere, was sich ändern lässt. Und wir prüfen immer wieder, ob das Ertragen noch unserem Leben dient oder nur unnötiges Leid verlängert. Letztendlich ist „ertragen müssen” keine objektive Regel, sondern eine Frage von unserer Verantwortung, unseren Möglichkeiten, unsere Werten und unseren eigenen Grenzen. Deshalb lässt sie sich sehr schwer abstrakt beantworten, sondern eigentlich immer nur im Zusammenhang mit einer konkreten Situation.

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