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Psychotherapie 2.0 Berg am Laim

Psychotherapie 2.0

Psychotherapeutische Begleitung / Coaching & Persönlichkeitsentwicklung für Selbstzahler

Psychotherapie 2.0 biete ich als Heilpraktikerin für Psychotherapie an. „2.0“ wird unter anderem so interpretiert: „2.0 bietet eine einzigartige Umgebung zur Kommunikation und Zusammenarbeit“. Und genau da setzen wir an. Wir treffen uns in einer passenden Umgebung und suchen gemeinsam einen stimmigen, gangbaren, neuen Weg für anstehende Probleme. Da auch die Psychotherapie nicht stehen bleibt, sich ständig weiterentwickelt nutzen wir auch neue Tools. Noch werden nicht alle neuen Methoden von den Krankenkassen gezahlt. Doch als Selbstzahler haben Sie die Chance frei zu entscheiden zu wem Sie gehen und ob auch neue Methoden angewandt werden dürfen. Die Kombination aus neuen und herkömmlichen Therapiemethoden haben sich bewährt und kommen bei mir zum Einsatz.

Zu 2.0 steht auch geschrieben: „Durch einfache Programmiertechniken und Werkzeuge wird es auch für Nicht-Experten möglich, als Entwickler zu agieren“. Dies entspricht auch der Therapie, denn durch einfache in der Therapie oder im Life Coaching vermittelte Techniken, lernen Sie sich selbst zu helfen. Kommen Sie vorbei, rufen Sie an wir werden gemeinsam eine passende Version finden und integrieren. 

Täglich etwas Neues:

Druck ausüben 
Allgemein 4. Juli 2026
95 Views

Druck ausüben 

Fast jeder von uns übt irgendwann Druck auf andere aus. Der Unterschied liegt darin, wie oft, wie bewusst und mit welcher Absicht wir es machen. Denn Druck auszuüben...

Fast jeder von uns übt irgendwann Druck auf andere aus. Der Unterschied liegt darin, wie oft, wie bewusst und mit welcher Absicht wir es machen. Denn Druck auszuüben ist keine Eigenschaft, die nur bestimmten Persönlichkeitstypen vorbehalten ist. Es kann aus ganz unterschiedlichen Gründen entstehen. Einer von uns möchte ein bestimmtes Ergebnis erreichen und drängt deshalb. Manche von uns setzen andere unter Druck, weil sie Kontrolle suchen oder Angst vor Ablehnung, Misserfolg oder Verlust haben. Auch wenn wir in einem Umfeld aufgewachsen sind, in dem Druck normal war, übernehmen wir vielleicht dieses Verhalten. Unter Stress werden einige von uns oft drängender, obwohl sie sonst nicht so sind. Bestimmte unserer Persönlichkeitsmerkmale können allerdings dazu beitragen, dass der eine oder andere häufiger Druck ausübt. Diejenigen mit einem starken Bedürfnis nach Kontrolle, hoher Dominanz oder sehr ausgeprägtem Ehrgeiz können natürlich eher dazu neigen. Umgekehrt können sehr konfliktvermeidende oder harmonieorientierte von uns eher indirekten Druck ausüben, etwa durch Schuldgefühle oder Erwartungen statt durch offene Forderungen. Was natürlich nicht weniger unangenehm für uns ist. Gesunden Druck üben wir aus wenn wir klare Erwartungen kundtun, Fristen nennen oder Konsequenzen kommunizieren, ohne die anderen abzuwerten. Ungesunden Druck empfinden wir bei Manipulationen, Schuldgefühlen, Drohungen, emotionaler Erpressung oder ständigem Drängen. Wir unterscheiden also, ob es sich um normales Durchsetzen, situativen Stress oder problematisches Druckausüben handelt.

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Jeder hat Vorurteile
Allgemein 3. Juli 2026
237 Views

Jeder hat Vorurteile

In gewissem Sinne hat jeder von uns Vorurteile. Das bedeutet jedoch nicht, dass jeder gleich stark voreingenommen ist oder dass Vorurteile unveränderlich sind. Der Grund liegt darin, wie...

In gewissem Sinne hat jeder von uns Vorurteile. Das bedeutet jedoch nicht, dass jeder gleich stark voreingenommen ist oder dass Vorurteile unveränderlich sind. Der Grund liegt darin, wie unser Gehirn funktioniert. Es vereinfacht einfach die Informationen. Jeden Tag verarbeiten wir unzählige Eindrücke. Um nicht überfordert zu werden, bildet unser Gehirn Kategorien und Muster. Das ist grundsätzlich nützlich, kann natürlich auch zu vorschnellen Urteilen führen. Wir lernen durch Erfahrungen. alle unsere eigenen Erlebnisse, unsere Erziehung, die Medien die wir konsumieren und unser soziales Umfeld prägen unsere Erwartungen an unsere Mitmenschen und in vielen Situationen. Manchmal sind diese Erwartungen dann zutreffend, manchmal auch nicht. Wir denken oft in Abkürzungen. In der Psychologie spricht man von mentalen Faustregeln. Sie helfen uns bei schnellen Entscheidungen, können uns natürlich auch zu Fehleinschätzungen führen. Wir unterscheiden immer zwischen “wir” und “die anderen”. Wir neigen dazu, uns mit unserer eigenen Gruppe zu identifizieren. Das kann dazu führen, dass wir die eigene Gruppe positiver und andere Gruppen negativer zu bewerten. Wichtig ist eigentlich der Unterschied zwischen Vorurteilen und unserem bewussten Verhalten. Sowohl ein Vorurteil als auch eine unbewusste Annahme können spontan auftauchen, ohne dass wir uns sie bewusst gewählt haben. Entscheidend ist, ob wir diese Annahmen hinterfragen oder ihr ungeprüft folgen. Wir können natürlich lernen, unsere Vorurteile zu erkennen und zu korrigieren. Deshalb sagen viele Psychologinnen und Psychologen, dass nicht die Existenz von Vorurteilen das größte Problem ist, sondern dass sie nicht reflektiert werden und so zu unfaireren Behandlungen oder Diskriminierung führen. Also, wahrscheinlich hat jeder von uns in irgendeiner Form Vorurteile. Sie entstehen als Nebenprodukt der normalen Informationsverarbeitung unseres Gehirns und durch unsere Erfahrungen. Der Unterschied liegt darin, wie bewusst wir damit umgehen und ob wir bereit sind, unsere Annahmen zu überprüfen.

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Wir wollen gesehen werden 
Allgemein 2. Juli 2026
449 Views

Wir wollen gesehen werden 

Das Bedürfnis, gesehen zu werden, ist für uns ein grundlegendes menschliches Bedürfnis. Dabei geht es uns nicht nur darum, angeschaut zu werden, sondern darum, wahrgenommen, verstanden und anerkannt...

Das Bedürfnis, gesehen zu werden, ist für uns ein grundlegendes menschliches Bedürfnis. Dabei geht es uns nicht nur darum, angeschaut zu werden, sondern darum, wahrgenommen, verstanden und anerkannt zu werden. Wir möchten das Gefühl haben, dazuzugehören und wichtig zu sein. Wenn andere uns sehen und wertschätzen, stärkt das unser Selbstwertgefühl. Als Kinder sind wir darauf angewiesen, dass wir Bezugspersonen haben, die unsere Bedürfnisse sehen und uns Schutz und Geborgenheit bieten. Nur durch die Reaktionen anderer lernen wir, wer wir sind und wie wir auf andere wirken. Wenn wir uns gesehen fühlen, empfinden wir Nähe, Vertrauen und tiefere Beziehungen. Wir dürfen natürlich den Unterschied zwischen, dass wir als Mensch wahrgenommen und verstanden werden und dass wir Aufmerksamkeit suchen, durch Likes oder Anerkennung in den sozialen Medien nicht gleichsetzen. Wir wollen nicht nur gesehen werden, wir wollen in dem gesehen werden, was uns wirklich ausmacht. Das Gefühl, übersehen oder ignoriert zu werden, kann für viele von uns echt schmerzhaft sein kann. Es berührt unser tiefes Bedürfnis nach Verbindungen und Anerkennungen. Die Verbindungen und Anerkennungen werden wir Online natürlich niemals finden.

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